Studie: Gebrauchthandys enthalten trotz Löschversuchen persönliche Daten

54 Prozent der Second-Hand-Geräte enthalten persönliche Informationen. Das können Rufnummern sein, aber auch Kreditkartendaten oder PINs. 81 Prozent der Vorbesitzer wollen aber alle Daten gelöscht haben.

Die Vielzahl an Handy-Modellen führt zu häufigem Wechsel des Endgeräts (Montage: ZDNet).

Gebraucht gekaufte Handys enthalten oft persönliche Daten, obwohl die Vorbesitzer versucht haben, ihre Spuren zu löschen. Zu diesem Schluss kommt eine von CPP veranlasste Untersuchung. Das Ergebnis ist ganz im Sinne des Auftraggebers – CPP bietet Datenschutzlösungen an.

54 Prozent der online angebotenen Telefone und SIM-Karten enthielten private Daten, im günstigsten Fall nur Telefonnummern von Freunden, aber auch Kreditkartennummern, PINs oder Passwörter für Soziale Netze. 81 Prozent der Verkäufer sagen aber, sie hätten alle Daten gelöscht.

Die Vorbesitzer hatten in den meisten Fällen die Daten von Hand entfernt. Das ermögliche es aber dem neuen Besitzer, viele Informationen wiederherzustellen, erklärt Jason Hart, Senior Vice President von CryptoCard, das die Studie durchgeführt hat. Er schlägt ein radikales Verfahren vor: „Der sicherste Weg, alle Daten von einem Handy oder eine SIM-Card zu löschen, ist, die SIM-Karte zu zerstören.“

Auftraggeber CPP warnt indes vor möglichen Folgen. Mitarbeiter Danny Harrison sagt: „Angesichts der schnellen Weiterentwicklungen im Mobile-Bereich und der Modellpolitik der Hersteller wechseln die Anwender ihr Endgerät häufiger denn je.“ Dies habe aber auch zu einem wachsenden Markt für gestohlene persönliche Daten geführt. Selbst wenn man ein gebrauchtes Modell an Freunde oder Verwandte weitergebe, sei es unabdingbar, persönliche Informationen dauerhaft zu eliminieren.

Themenseiten: CRYPTOCard, Handy, Mobil, Mobile, Smartphone

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