Zweites Update für LibreOffice 3.3 erschienen

Version 3.3.2 korrigiert kleinere Fehler und verbessert die Stabilität. Neue Funktionen wird es erst Anfang Mai mit LibreOffice 3.4.0 geben. Die Mitte Februar gestartete Spendenaktion hat 100.000 Euro eingebracht - doppelt so viel wie erhofft.

LibreOffice erinnert vom Aussehen her stark an OpenOffice (Bild: TDF).
LibreOffice erinnert stark an OpenOffice (Bild: TDF).

The Document Foundation (TDF) hat wie geplant ein zweites Update für ihre Ende Januar bereitgestellte Bürosoftware LibreOffice 3.3 veröffentlicht. Es handelt sich erneut um ein Bugfix-Release, das diverse Fehler beseitigt und dadurch die Stabilität erhöht.

Die Final unterscheidet sich nicht vom zweiten Release Candidate, der am 17. März erschienen war. Daher müssen Nutzer, die den RC installiert haben, nicht auf die neue Version umsteigen. Windows-Anwender, die OpenOffice installiert haben, sollten es vor dem Aufspielen von LibreOffice deinstallieren, weil es dieselben Dateitypen registriert.

In Version 3.3.2 stecken laut Release Notes weiterhin einige bekannte Fehler, die in Kürze behoben werden sollen. So können Python-basierte Erweiterungen unter Windows immer noch nicht mit LibreOffice registriert werden. Bei Add-ons, die eine eigene Hilfe mitbringen, lässt sich diese eventuell erst aufrufen, nachdem die separat erhältlichen Hilfe-Pakete für Windows installiert wurden.

Mit dem Release von LibreOffice 3.3.2 haben es die LibreOffice-Entwickler geschafft, ihren engen Zeitplan einzuhalten. Möglich wurde das durch die wachsende Zahl an Unterstützern, von denen viele mit kleinen Verbesserungen angefangen haben und nun an bedeutenden Funktionen arbeiten, wie Florian Effenberger, Mitglied des Steering Committee der Document Foundation, in einem Blogeintrag betont.

LibreOffice 3.3.2 steht ab sofort für Windows, Linux und Mac OS X zum kostenlosen Download bereit. Für 2. Mai ist ein zweites Feature-Release mit der Versionsnummer 3.4.0 mit neuen Funktionen geplant.

Die Mitte Februar gestartete Spendenaktion, mit der TDF 50.000 Euro für die Einrichtung einer Stiftung in Deutschland sammeln wollte, war gestern zu Ende gegangen. Das Ziel wurde bei weitem übertroffen: Innerhalb von fünf Wochen kamen rund 100.000 Euro zusammen. Die überschüssigen Gelder und weitere Spenden sollen zum Ausgleich der operativen Kosten verwendet werden. Dazu zählen Ausgaben für Marketing, Hardware, Infrastruktur, der Teilnahme an Messen oder der Vorfinanzierung von Merchandising-Artikeln.

Themenseiten: Open Source, Software, The Document Foundation

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