Start-up bringt Dateisystem ZFS erneut auf Mac OS X

Logo von Ten's Complement

Das Start-up Ten’s Complement hat das Unix-Dateisystem ZFS auf Mac OS X portiert. Das teilte der leitende Software-Entwickler des Unternehmens mit. Das fertige Produkt nennt sich Z-410 Storage und wird gerade getestet.

Die Ankündigung findet sich auch auf der Website des Unternehmens. Dort heißt es, es gebe in Kürze weitere Informationen zu dem Thema. Bei Ten’s Complement arbeitet mit Don Brady ein früherer Apple-Entwickler. Er hatte über Twitter schon vorab wichtige Erfolge bei der Programmierung gemeldet.

ZFS hatte Sun Microsystems als Dateisystem der nächsten Generation im Server- und Rechenzentrumseinsatz konzipiert. Es handelt sich um ein Copy-on-Write-Dateisystem mit 128-Bit-Adressen. Schon kurz nach Erscheinen 2006 war es im Rahmen eines Open-Source-Projekts auf Mac OS X portiert worden. 2009 ließ es Apple jedoch mit dem Release von Mac OS X Snow Leopard Server fallen.

Als Gründe wurden offiziell technische Probleme angegeben. Quellen berichteten aber von überzogenen Lizenzforderungen von Sun. Außerdem klagte damals NetApp gegen Sun. Es behauptete, ZFS verletze seine Rechte. Daher muss es Apple riskant erschienen sein, weiter auf ZFS zu setzen.

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