Tsunami in Japan betrifft auch Rechenzentren

Japan am 11. März 2011 (Bild: US Geological Survey)
Japan am 11. März 2011 (Bild: US Geological Survey)

Das Erd- und Seebeben mit anschließender Flutwelle vor der japanischen Küste bedroht nicht nur Atomkraftwerke, sondern auch Rechenzentren. ZDNet Japan führt eine Verfügbarkeitsliste. NTT Communications scheint am schwersten betroffen.

NTT hat seine IP-VPN-Verbindung zum Internet verloren. Derzeit wird das Gebäude auf Schäden untersucht. In einer Nachricht an Kunden entschuldigt sich das Unternehmen für Ausfälle.

Das letzte Woche an Netz gegangene Rechenzentrum von Amazon Web Services in Tokio läuft dem Unternehmen zufolge bisher einwandfrei. Auch die japanischen Kunden von Salesforce.com müssen bisher keine Einschränkungen hinnehmen. Das Rechenzentrum steht allerdings nicht vor Ort; eine Einrichtung in Tokio will Salesforce im Lauf des Jahres fertigstellen.

Google hat seinen Katastrophen-Kontaktdienst Person Finder für Japan aktiviert. Links zu Ressourcen liefern auch ZDNet Japan und CNET Japan jeweils auf einer Übersichtsseite.

Tagesschau.de meldet aktuell, dass das Feuer im japanischen Atomkraftwerk Onagawa in der Provinz Miyagi nach Informationen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO gelöscht werden konnte. Das Gebiet im Umkreis von zwei Kilometern um ein anderes AKW in der nordöstlichen Präfektur Fukushima wird dagegen evakuiert.

Trend Micro weist darauf hin, dass die Katastrophe – wie in solchen Fällen leider üblich – bereits genutzt wird, um Anwender auf präparierte Websites mit Schadcode zu leiten.

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