Update: AOL-Kündigungen betreffen bis zu 900 Mitarbeiter

Vor allem wird es Angestellte in Redaktionen und in der Medienproduktion treffen. Es gibt offenbar Überlappungen aus der Übernahme der Huffington Post. Die größten Veränderungen stehen in den USA und Indien an.

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Bei AOL wird es wie von CEO Tim Armstrong angedeutet noch diese Woche zu weiteren Entlassungen kommen. Sie fallen jedoch geringer aus als angenommen. Vertrauenswürdigen Quellen von All Things Digital zufolge handelt es sich um einige Hundert Mitarbeiter. Bloomberg spricht von bis zu 900 Angestellten, die gehen müssen.

Die ersten Kündigungen werden noch heute Donnerstag ausgesprochen. Beginnen wird AOL mit dem Jobabbau an mehreren Standorten in den USA. Auch in Indien soll einigen Hundert Menschen gekündigt werden, 300 davon werden Bloomberg zufolge über Outsourcing-Partner weiterhin für AOL tätig sein.

Laut All Things Digital sind keine Mitarbeiter aus AOLs Netzwerkgruppe und aus dem Anzeigenverkauf betroffen. Voraussichtlich müssen US-Mitarbeiter aus den Redaktionen und aus der Medienproduktion gehen. Sie sind die Leidtragenden der kürzlich abgeschlossenen Übernahme des Nachrichtenportals Huffington Post: Bei der Produktion von Inhalten gibt es offenbar Überlappungen in der Aufgabenverteilung.

Präsidentin und Chefredakteurin der neu gegründeten Mediengruppe Huffington Post Media Group ist Arianna Huffington, Gründerin der Huffington Post. Quellen von All Things Digital zufolge stehen AOL unter ihrer Führung noch einige Umbauten ins Haus – vorrangig, was die Produktion und Präsentation von Inhalten angeht.

AOLs Umstrukturierung fällt kleiner aus als erwartet. Nach Informationen von All Things Digital wird unter anderem Jonathan Dube, AOLs Senior Vice President für News, das Unternehmen verlassen. Er hatte erst im November von ABC News zu AOL gewechselt.

Vergangenes Jahr hatten 2300 AOL-Angestellte ihren Job verloren. Ende 2010 beschäftigte das Unternehmen laut Bloomberg 5860 Mitarbeiter. Werden tatsächlich 900 Menschen entlassen, bedeutet das einen Jobabbau von 15 Prozent.

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