Amazon Web Services expandiert nach Japan

Zu den Nutzern vor Ort zählen Zynga und Olympus. Die vergangenen April eingerichtete AWS-Filiale in Singapur genügt weder Kunden- noch behördlichen Ansprüchen. Überraschend dabei: In China hat der Cloud-Dienstleister noch kein Büro.

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Amazon Web Services (AWS) eröffnet ein Büro in Japan. Das kommt in zweierlei Hinsicht überraschend: Der Cloud-Riese geht den japanischen Markt vor dem riesigen chinesischen an. Und in Singapur hatte er erst im April 2010 eine Zweigstelle eingerichtet, die Asien und die Pazifikregion abdecken sollte – einschließlich Japan.

Einem Blog-Kommentar von Jeff Barr zufolge, Senior Web Services Evangelist bei Amazon, verlangen die japanischen Kunden einen Ansprechpartner vor Ort. Das sei eine Frage der japanischen Kultur. Außerdem habe es rechtliche Probleme gegeben.

Das Angebot umfasst eine japanische Website, eine angepasste Version des Gebührenrechners von AWS und ein japanischsprachiges Forum. Außerdem wird es sowohl Verkäufer und Business-Development-Manager als auch Support und Entwickler bei Amazon geben, die japanisch sprechen. Ergänzend gibt es eine Buchübersetzung und einen japanischen Blog. Die Rechnungsstellung erfolgt in Yen.

Vermutlich ist Japan für AWS auch ein Test für den chinesischen Markt, der ebenfalls kulturelle Besonderheiten aufweist – und dessen Regeln sicher noch strenger sind als die japanische Gesetzgebung.

Gleichzeitig mit der Expansion nach Japan hat AWS eine Liste mit sechs großen japanischen Kunden öffentlich gemacht. Sie reicht vom Social-Games-Entwickler Zynga bis zum Immobilien-Informationsdienst Suumo. Olympus Memory Works realisiert mit Hilfe der Amazon-Cloud außerdem eine Foto-Sharing-Site.

Themenseiten: Amazon, Business, Cloud-Computing, Olympus

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