Alpha von Opera 11.50 unterstützt WebGL

Damit hält hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Browser Einzug. Anders als bei IE oder Firefox ist die Implementierung vom Betriebssystem unabhängig. Die finale Version von Opera 11.50 soll auch Microsofts Direct3D unterstützen.

Opera hat eine frühe Alphaversion von Opera 11.50 veröffentlicht. Das bisher nur für Windows verfügbare und nicht für den produktiven Einsatz geeignete Release unterstützt WebGL für die hardwarebeschleunigte Darstellung von 3D-Inhalten im Browser.

In einem Blogeintrag behauptet das norwegische Unternehmen, dass sich seine Implementierung der Hardwarebeschleunigung von der anderer Anbieter unterscheide. Im Gegensatz zu Internet Explorer 9, der nur unter Windows 7 und Vista läuft, oder Firefox, der Hardwarebeschleunigung uneingeschränkt nur unter Windows 7 erlaubt, unterstütze Opera WebGL auf jedem Computer mit dazu kompatibler Hardware. Dazu gehören Systeme mit Windows XP, Vista, 7, Linux und Mac OS X sowie internetfähige Fernseher und Smartphones. Die Beschleunigung funktioniere auf jedem Gerät, das den Standard OpenGL ES 2 verwende.

In Opera 11.50 Alpha ist die Hardwarebeschleunigung noch auf OpenGL beschränkt. Direct3D sei für künftige Vorabversionen geplant und werde Bestandteil der Final von Opera 11.50 sein, teilte Opera mit.

Nutzer, die den Browser testen wollen, können die Einstellungen der Hardwarebeschleunigung über die Eingabe von „opera:about“ in die Adresszeile des Browsers überprüfen. Wenn der Eintrag „Vega Backend“ den Wert „OpenGL“ anzeigt, können WebGL-Inhalte, beispielsweise die von Google angebotenen Demos, angezeigt werden.

Google hatte Anfang Februar seinen Browser Chrome mit der Version 9 um WebGL-Support erweitert. Außerdem unterstützen Firefox 4 Beta und Safari WebGL. Microsoft hat bisher nicht geplant, das Feature in den kommenden Internet Explorer 9 zu integrieren.

Mit Opera 11.50 Alpha lassen sich auf WebGL basierende 3D-Inhalte im Browser darstellen (Bild: Opera).
Mit Opera 11.50 Alpha lassen sich auf WebGL basierende 3D-Inhalte im Browser darstellen (Bild: Opera).

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Seth Rosenblatt, Stefan Beiersmann
Autor: Seth Rosenblatt, Stefan Beiersmann
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