CeBIT: AVM stellt Fritz Powerline und WLAN-Repeater mit Gigabit-Port vor

Die Powerline-Lösung soll im zweiten Quartal zu einem noch nicht genannten Preis auf den Markt kommen. Der Repeater lässt sich per WPS konfigurieren und ist für April zum Preis von 89 Euro angekündigt. Auch ein neues DECT-Telefon ist zu sehen.

Fritz Powerline 500E (Foto: AVM)
Fritz Powerline 500E (Foto: AVM)

AVM hat auf der CeBIT in Hannover erstmals Powerline-Produkte vorgestellt. Auch neue WLAN-Repeater, ein neues DECT-Telefon und Fritzbox-Produkte sind am AVM-Stand C48 in Halle 13 zu sehen.

Der Fritz Powerline 500E ermöglicht die Heimvernetzung über das Stromnetz. Er ist ab Werk mit einer 128-Bit-AES-Verschlüsselung ausgestattet und setzt auf den Standard IEEE P1901 mit Geschwindigkeiten bis zu 500 MBit/s. P1901 ist kompatibel zum kommenden Standard HomePlug AV 2. Das Produkt soll im zweiten Quartal zu einem noch nicht genannten Preis auf den Markt kommen.

Der neue Fritz WLAN Repeater 300E ist im Gegensatz zu seinem Vorgänger mit einem Gigabit-LAN-Anschluss ausgestattet und unterstützt die automatische Konfiguration per WPS. Damit können Geräte ohne WLAN verbunden werden. Er unterstützt WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n und funkt damit im 5- sowie dem weniger belasteten 2,4-GHz-Band. Das Produkt soll voraussichtlich ab April für 89 Euro zu haben sein.

AVM Fritz WLAN Repeater (Foto: AVM)
AVM Fritz WLAN Repeater (Foto: AVM)

Ebenfalls neu ist das ab sofort für 69 Euro erhältliche Fritz Fon C3 mit Farbdisplay und beleuchteter Tastatur. Es ermöglicht den Zugriff auf Internetdienste wie E-Mail, Webradio, News-Feeds oder Podcasts. Zur weiteren Ausstattung gehören Freisprechen, Anrufbeantworter, Babyfon, AAA-Standardakkus sowie HD-Telefonie. Bei aktiviertem DECT-Ökomodus schalten Basisstation und Handgerät im Bereitschaftszustand den DECT-Funk vollständig ab.

Die Fritz Box Fon WLAN 7330 soll den Einstieg in die Heimvernetzung bilden. Sie vereint ADSL-Modem, DECT-Telefonanlage und einen Anschluss für Telefon oder Fax. Unterstützung von 802.11n sowie Gigabit-Ethernet erlauben schnelle Datenverbindungen. Drucker, Festplatten und andere Geräte lassen sich über zwei USB-Ports integrieren.

Mit der Fritzbox 6320 Cable bringt AVM eine abgespeckte Version der vor einigen Monaten eingeführten 6360 Cable. Sie bietet schnelles WLAN nach 802.11n, Gigabit-Ethernet sowie Anschlussmöglichkeiten für DECT-Schnurlostelefone und analoge Endgeräte. Das integrierte Kabelmodem unterstützt den Kabelstandard EuroDocsis 3 mit Geschwindigkeiten von bis zu 220 MBit/s. Wo der Unterschied zur 6360 liegt, hat AVM noch nicht mitgeteilt.

AVM präsentiert in Hannover zudem neue Funktionen rund um die Fritzbox: Die Kindersicherung filtert künftig auch Internetseiten und -anwendungen. Zudem kann die Box als DECT-Repeater agieren. Für USB-Speicher im Heimnetz und im Internet lassen sich unterschiedliche Kennwörter verwenden. Der neue Fritzbox Ticker informiert auf Smartphones unterwegs über Anrufe und Nachrichten zu Hause.

Themenseiten: AVM, CeBIT, Hardware, Messe, Networking, Netzwerk, Telekommunikation

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