CeBIT 2011 ist eröffnet

Die Veranstaltung mit 4200 Ausstellern in 20 Hallen läuft bis 5. März. Gestern Abend wurde sie durch Reden von Politikern und Branchenvertretern eröffnet. Sie wiesen auf die gesellschaftliche Relevanz der Informationtechnologie hin.

CeBIT

Seit 9 Uhr morgens ist die CeBIT 2011 in Hannover für Besucher geöffnet. Eine Tageskarte kostet 39 Euro, eine Dauerkarte bis zum Veranstaltungsende am 5. März 87 Euro. Ermäßigte Tickets sind für 18 Euro an der Tageskasse erhältlich. Inhaber des neuen Personalausweises, der durch einen eingebauten Chip auch als Authentifizierungsmethode gedacht ist, erhalten freien Eintritt.

In diesem Jahr stellen über 4200 Unternehmen aus rund 70 Ländern aus – etwas mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der belegten Hallen ist um zwei auf 20 gestiegen. Es werden 330.000 Besucher erwartet, die die CeBIT erneut zur größten IT-Messe der Welt machen.

Die Eröffnungsfeier fand wie üblich am Vortag des ersten Messetags statt. Gestern Abend stimmten Bundeskanzlerin Angela Merkel, der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan, Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer, IBM-Chef Samuel Palmisano und Stephan Weil, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, mit ihren Reden Aussteller wie Besucher auf die diesjährige Veranstaltung ein.

Merkel betonte in ihrer Rede die gesellschaftliche Bedeutung der Informationstechnologie und nannte als Beispiel zwar den derzeitigen Wandel in vielen Staaten der arabischen Welt und die Rolle von Facebook sowie Twitter, aber weder Wikileaks noch das Guttenplag-Wiki. Scheer dagegen wies auf das von ihm ausgemachte Hauptproblem der Branche hin: den Fachkräftemangel.

Erdogan setzte in seiner Rede als Vertreter des diesjährigen Partnerlands auf Emotionen. „Wir lieben Sie“, sagte er stellvertretend für 78 Millionen Türken, beschwerte sich aber auch, dass Türken Visa benötigen, um nach Deutschland einzureisen. Palmisano dagegen zeigte eher Liebe für die Technik an sich. Er schwärmte vom Supercomputer Watson, der im US-Quiz Jeopardy menschliche Kandidaten geschlagen hatte. „Unsere Branche schafft Werkzeuge, die die Welt verändern.“

Als übergreifendes Topthema bewirbt die Messe dieses Jahr Cloud-Computing. Neu sind „CeBIT life“, „CeBIT Sports&Health“ sowie ein E-Commerce-Park. Größer als 2010 fallen der Mac-OS-Bereich und das Open-Source-Forum aus. ZDNet berichtet laufend von der Messe – in allen Ressorts und auch gebündelt in einem umfassenden CeBIT-Special.

Themenseiten: CeBIT, Messe, Messen, Politik

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