Google stuft Website der Londoner Börse als Malware-Quelle ein

Eine Anzeige startete am Wochenende einen Drive-by-Download. Die Malware lag nicht auf dem Börsenserver selbst. Die schlechten Nachrichten für den LSE häufen sich: Vergangene Woche fiel das neue Linuxsystem aus.

London Stock Exchange

Google hat die Website der Londoner Börse am Sonntag zeitweilig als Gefahr eingestuft. Schuld war einem Sprecher zufolge eine Anzeige eines fremden Anbieters.

Google Safe Browsing zufolge resultierte ein Besuch der Börse am Wochenende in einem Download von Schadsoftware, die ungefragt installiert wurde. Ein Sprecher des London Stock Exchange (LSE) sagte gegenüber ZDNet: „Klickte man auf diese Anzeige, erschien eine Meldung, es handle sich um einen Virus – oder etwas Ähnliches. Wir haben die Anzeige selbstverständlich deaktiviert.“

Google zufolge lag die Malware letztlich auf der Site stripli.com. Zwei andere – unanimis.co.uk und borsaitaliana.it — „fungierten als Vermittler, um Malware an Besucher der Site zu verteilen“, heißt es.

Google betonte, die Malware sei nicht auf der Börsensite selbst gehostet worden. Die Malware von stripli.com habe sich in letzter Zeit auch auf einigen anderen Sites gefunden, etwa reviewcentre.com und viamichelin.com.

Der Zwischenfall war nicht die einzige schlechte Nachricht für die Börse in den letzten Wochen. Die Migration auf ein linuxbasiertes Serversystem bereitete einigen Börsianern Probleme, und letzte Woche musste der Handel sogar für einige Stunden ausgesetzt werden. Im November hatte es Schwierigkeiten mit einer anderen Handelsplattform gegeben.

Themenseiten: Google, Internet, Kommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Google stuft Website der Londoner Börse als Malware-Quelle ein

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *