Nvidia bringt Fermi-GPUs für mobile Workstations

Die Modelle 1000M, 2000M, 3000M, 4000M und 5010M arbeiten mit 96 bis 384 Streamprozessoren und 2 bis 4 GByte Speicher. Sie sind zur Hybrid-Technik Optimus kompatibel. Zudem unterstützen sie DirectX 11, DirectCompute, OpenCL und CUDA.

Das Ultra-High-End-Modell Quadro 5010M enthält 384 CUDA-Kerne, 4 GB GDDR5-Speicher und ist für mobile Workstations mit 17,3-Zoll-Display konzipiert (Bild: Nvidia).
Das Ultra-High-End-Modell Quadro 5010M enthält 384 CUDA-Kerne, 4 GB GDDR5-Speicher und ist für mobile Workstations mit 17,3-Zoll-Display konzipiert (Bild: Nvidia).

Nvidia hat fünf neue Quadro-Grafiklösungen für mobile Workstations angekündigt, die auf der Fermi-Architektur basieren und die Hyprid-Technik Optimus unterstützen. Sie richten sich an Ingenieure, Industrie-Designer sowie Film- und Video-Editoren, die mobil arbeiten.

Die neuen Quadro-GPUs bieten doppelt so viele CUDA-Kerne und doppelt so viel Grafikspeicher wie die Vorgängergeneration. Die Optimus-Technik sorgt für längere Akkulaufzeiten, indem der diskrete Grafikchip nur im Bedarfsfall zugeschaltet wird. Zudem ermöglicht sie den gleichzeitigen Einsatz von bis zu vier Bildschirmen.

Die Mittelklasse-Modelle Quadro 1000M und 2000M für Notebooks mit 15,6-Zoll-Display bieten 2 GByte DDR3-Speicher, der über ein 128 Bit breites Interface angebunden ist. Die maximale Speicherbandbreite beträgt 28,8 GByte/s. Die Quadro 2000M verfügt mit 192 CUDA-Kernen über doppelt so viele wie die 1000M. Dafür kommt Letztere mit maximal 45 Watt aus, während die 2000M bis zu 55 Watt benötigt.

Die High-End-Varianten Quadro 3000M und 4000M für 17,3-Zoll-Notebooks sind mit schnellerem GDDR5-Speicher und 256-Bit-Interface ausgestattet. Dadurch steigt die Datentransferrate trotz gleicher Speichergröße auf bis zu 80 GByte/s. Die 3000M besitzt 240 CUDA-Kerne, die 4000M 336. Ihre maximale Leistungsaufnahme liegt bei 75 respektive 100 Watt.

Das neue Flaggschiff Quadro 5010M, das die vergangenes Jahr vorgestellte Quadro 5000M ablöst, kommt mit 384 CUDA-Kernen, 4 GByte GDDR5-RAM und 256-Bit-Anbindung. Die Speicherbandbreite beträgt 83,2 GByte/s, die Leistungsaufnahme 100 Watt. Erroc-Correction-Code (ECC) soll für hohe Zuverlässigkeit des Speichers sorgen.

Alle neuen Quadro-Chips unterstützen DirectX 11, OpenGL 4.1, Shader Model 5.0, DirectCompute, OpenCL sowie Nvidias 3D-Vision-Pro- und CUDA-Technologie. Mit Letzterer können Entwickler die parallele Rechenleistung der Grafikkarten nutzen und komplexe Visualisierungen deutlich schneller durchführen.

Quadro-GPUs auf Fermi-Basis für mobile Workstations

  Quadro 1000M Quadro 2000M Quadro 3000M Quadro 4000M Quadro 5000M Quadro 5010M
CUDA-Rechenkerne 96 192 240 336 320 384
Speicher 2 GByte DDR3 2 GByte DDR3 2 GByte GDDR5 2 GByte GDDR5 2 GByte GDDR5 4 GByte GDDR5
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit 256 Bit
Speicherbandbreite 28,8 GByte/s 28,8 GByte/s 80 GByte/s 80 GByte/s 76,8 GByte/s 83,2 GByte/s
maximale Leistungsaufnahme 45 Watt 55 Watt 75 Watt 100 Watt 100 Watt 100 Watt

Themenseiten: Grafikchips, Hardware, Notebook, Nvidia

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