Bericht: Apple verhandelt mit Samsung über 7,8-Milliarden-Dollar-Auftrag

Die Koreaner sollen LCD-Panels, Prozessoren und Flashspeicher liefern. Apple würde damit zu Samsungs größtem Kunden. Einen Vertrag über die Hälfte des Betrags hatte Apple-CFO Peter Oppenheimer erst kürzlich bestätigt.

Apple will in diesem Jahr bei Samsung angeblich für 7,8 Milliarden Dollar Komponenten für iPhone, iPad und andere Produkte einkaufen. Wie Korea Economic Daily berichtet, soll der koreanische Elektronikkonzern Apple mit LCD-Panels, Prozessoren und Flashspeicher beliefern. Der iPhone-Hersteller würde damit zu Samsungs größtem Kunden aufsteigen.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich Apple mit Großaufträgen Produktionskapazitäten für bestimmte Komponenten seiner Produkte sichert. Gleichzeitig wird es dadurch für Mitbewerber schwerer, ähnliche Bauteile zu beschaffen. Im Januar 2009 hatte beispielsweise LG Display sein Zulieferabkommen mit Apple um fünf Jahre verlängert. LG stellt für Apple LC-Displays für Computer, Musikplayer und Smartphones her.

Bei der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen hatte Apple-CFO Peter Oppenheimer erklärt, sein Unternehmen habe einen Vertrag über 3,9 Milliarden Dollar unterzeichnet – was genau der Hälfte des von der Korean Economics Times genannten Betrags entspricht. Dabei gehe es um Bauteile für künftige Produkte.

Möglicherweise bezog sich Oppenheimer nur auf einen Teilauftrag, den Apple Samsung erteilen will. Beispielsweise ist denkbar, dass die Summe nur für bestimmte Komponenten wie hochauflösende Displays gedacht war. Branchenbeobachtern zufolge sind HD-Displays eine Schlüsselfunktion kommender iPhones und iPads.

Themenseiten: Apple, Business, Displays, Flash, Mobile, Prozessoren, Samsung, iPad, iPhone

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