Nokia Siemens Networks ernennt Marco Schröter zum CFO

Er tritt Mitte März die Nachfolge von Luca Maestri an, der zu Xerox wechselt. Zuvor war Schröter Finanzvorstand und Arbeitsdirektor bei Infineon. Anfang August 2010 schied er aufgrund von Meinungsverschiedenheiten aus dem Infineon-Vorstand aus.

Marco Schröter (Bild: Infineon)
Marco Schröter (Bild: Infineon)

Nokia Siemens Networks (NSN) hat Marco Schröter zum Chief Financial Officer (CFO) berufen. Er wird seinen Posten zum 14. März antreten und auch einen Sitz im Aufsichtsrat des Netzwerk-Joint-Ventures einnehmen.

Schröter tritt die Nachfolge von Luca Maestri an, der als CFO zu Xerox wechselt. Er hat einen MBA-Abschluss der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und einen Doktortitel in Bertriebswirtschaft der Universität des Saarlandes.

Zuletzt war Schröter zwei Jahre lang Finanzchef von Infineon, wo er auch für den Bereich Personal verantwortlich war. Anfang August schied er „aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die künftige Geschäftspolitik“ aus dem Vorstand des Münchener Halbleiterherstellers aus. Vor seinem Wechsel zu Infineon war Schröter CFO bei Schenker und in verschiedenen Führungspositionen im Bereich Planung und Finanzen bei der Stinnes AG tätig.

„Marco Schröter kann auf eine überzeugende Erfolgsgeschichte in puncto diszipliniertes Finanzmanagement, Beitrag zu Wachstum und Shareholder Value zurückblicken“, sagte NSN-CEO Rajeev Suri. „Ich bin zuversichtlich, dass er die richtigen Fähigkeiten und Erfahrungen mitbringt, um dabei zu helfen, Nokia Siemens Networks auf das nächst höhere Leistungsniveau zu heben.“

Schröter selbst sagte zu seiner Ernennung zum NSN-CFO: „Ich habe mir Nokia Siemens Networks sorgfältig angesehen und bin überzeugt, dass sich das Unternehmen jetzt in seiner bisher stärksten Position befindet – und ich freue mich darauf, dem Team in solch wichtigen Zeiten beitreten zu können.“

Derzeit bemüht sich NSN um den Kauf von Motorolas Netzwerksparte. Die EU hat die Transaktion bereits genehmigt. Der chinesische Konkurrent Huawei will die Übernahme jedoch per Gerichtsbeschluss stoppen, weil es befürchtet, dass NSN dadurch Zugriff auf sein geistiges Eigentum erhält.

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