Chrome 9 unterstützt WebGL und Google Instant

WebGL ermöglicht hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Browser. Instant zeigt schon während der Eingabe eines Suchbegriffs erste Ergebnisse an. Das jüngste Stable Release des Browsers beseitigt auch neun Schwachstellen.

Google hat seinen Browser Chrome auf Version 9 aktualisiert. Damit steht Nutzern WebGL sowie die in die Omnibox integrierte Funktion Google Instant zur Verfügung. Darüber hinaus beseitigt das jüngste Stable Release insgesamt neun Schwachstellen.

WebGL ermöglicht die hardwarebeschleunigte Darstellung von 3D-Inhalten im Browser. Google stellt auf seiner Website zahlreiche Demos bereit, mit der sich WebGL-Inhalte im Browser testen lassen. Außer mit Chrome können sie auch mit Firefox 4 Beta und Safari angezeigt werden. Obwohl Opera an der Entwicklung von WebGL beteiligt ist, wird das Feature von Opera 11 noch nicht unterstützt. Microsoft hat bisher nicht geplant, WebGL in den kommenden Internet Explorer 9 zu integrieren.

Google Instant zeigt schon während der Eingabe eines Suchbegriffs die ersten Ergebnisse an. Bisher stand das Feature, das Suchvorgänge um zwei bis fünf Sekunden verkürzen soll, nur Nutzern von Googles Suchseite zur Verfügung. Um es nutzen zu können, müssen sich Anwender mit ihrem Google-Account anmelden. Google weist darauf hin, dass für die Funktion Informationen über die Browsernutzung übermittelt werden. Im Optionsmenü lässt sich Google Instant auf Wunsch vollständig deaktivieren.

Auf der Schnellwahlseite finden US-Nutzer jetzt einen Link zu Googles Chrome Web Store. Der Marktplatz bietet Browser-Erweiterungen aus Bereichen wie Bildung, Unterhaltung, Spiele, Nachrichten und Wetter sowie Apps für Chrome OS.

Eine der neun mit Chrome 9 geschlossenen Sicherheitslücken hat Google als kritisch eingestuft. Gefunden haben sie Reddit-Nutzer, die das Browser-Game „Z-Type“ gespielt haben. Nähere Informationen zu allen Schwachstellen finden sich in den Google Chrome Release Notes.

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Themenseiten: Browser, Chrome, Google, Software

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