Toshiba ruft Notebooks mit defekten Sandy-Bridge-Chipsätzen zurück

Kunden erhalten ihr Geld zurück. Betroffen sind insgesamt neun Modelle. Andere Hersteller wollen entweder den Kaufpreis zurückerstatten oder defekte Motherboards auszutauschen, sobald mangelfreie Chips verfügbar sind.

Toshiba hat als erster Hersteller eine Rückrufaktion für Notebooks gestartet, in denen defekte Sandy-Bridge-Chipsätze verbaut sind. Betroffen sind laut Hersteller sechs Konfigurationen der Satellite-Serie, das Portege R835 sowie die Qosmio-Modelle X500 und X505.

Wer sein Notebook zurückgibt, erhält den vollen Kaufpreis erstattet. Voll funktionstüchtige Chipsätze werden frühestens für Ende Februar erwartet.

Auch andere Hersteller haben bereits Maßnahmen ergriffen. Samsung bietet seinen Kunden ebenfalls eine Rückerstattung an. Maingear will die Motherboards von betroffenen Geräten austauschen und die Garantie auf drei Jahre verlängern. Wer seinen PC nicht einschicken möchte, erhält einen Festplatten-Controller, mit dem sich der defekte SATA-Port umgehen lässt.

Auch Digital Storm, CyberPower und Gigabyte haben angekündigt, defekte Motherboards auszutauschen, sobald die neuen Sandy-Bridge-Chips lieferbar sind.

Voraussichtlich wird sich durch den Fehler in den Serie-6-Chipsätzen „Cougar Point“ für Intels jüngste Prozessorgeneration auch die Verfügbarkeit von Mobilprozessoren mit zwei Kernen verzögern. Ursprünglich wollte Intel diese um den 20. Februar auf den Markt bringen.

Themenseiten: Chipsätze, Gigabyte, Hardware, Intel, Prozessoren, Samsung, Toshiba

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