AMD bringt passiv gekühlte Workstation-Grafik im Low-Profile-Design

Die FirePro 2270 ist das erste Profi-Modell ohne den Namenszusatz ATI. Die DirectX-11-Karte kann gleichzeitig zwei 30-Zoll-Displays mit einer Auflösung von 2560 mal 1600 Pixeln ansteuern. Ihre maximale Leistungsaufnahme beträgt 15 Watt.

AMD FirePro 2270 (Bild: AMD)
AMD FirePro 2270 (Bild: AMD)

AMD hat seine Workstation-Grafikkarten-Serie FirePro um ein passiv gekühltes Low-Profile-Modell erweitert. Die FirePro 2270 ist AMDs erste Grafikkarte für professionelle Anwendungen ohne den Namenszusatz ATI.

Die PCI-Express-2.1-Karte kann via DisplayPort, DVI oder VGA gleichzeitig zwei 30-Zoll-Displays mit einer maximalen Auflösung von 2560 mal 1600 Bildpunkten ansteuern (1920 mal 1200 bei VGA). Sie bietet 512 MByte dedizierten DDR3-Speicher.

Die maximale Leistungsaufnahme gibt AMD mit 15 Watt TDP an. Im Schnitt soll der Verbrauch unter 10 Watt liegen.

Mit Maßen von 5,5 mal 16,5 Zentimetern findet die Platine auch in kleinen Gehäusen Platz, wobei sie nur einen PCI-Express-Slot einnimmt. Sie unterstützt DirectX 11 sowie OpenGL 4.1 und ist zu den Betriebssystemen Windows 7, Vista, XP und Linux (32 oder 64 Bit) kompatibel.

AMD liefert die FirePro 2270 ab sofort aus. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 149 Dollar. Im Lieferumfang sind außer einer Anleitung und einer Software-CD auch Adapter zum Anschluss zweier DVI- oder VGA-Monitore vorhanden. Ein Adapter für DisplayPort-Anschlüsse muss als Zubehör erworben werden.

AMD hat auch eine Variante der ATI FirePro V5800 vorgestellt. Im Gegensatz zum Standardmodell mit zwei DisplayPorts und einer DVI-Schnittstelle bietet die ATI FirePro V5800 DVI zwei Dual-Link-DVI-Ausgänge. Der Preis ist mit 469 Dollar identisch.

Themenseiten: AMD, Grafikchips, Hardware

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