Facebook startet Schnäppchendienst „Deals“ in Deutschland

Zum Launch sind sieben Partner an Bord, darunter Cinemaxx, Esprit und Gravis. Mitglieder müssen via "Places" an einem Ort einchecken, um die Rabatte zu nutzen. Es gibt sowohl individuelle und Gruppen- als auch Treueangebote.

Facebook hat seinem ortsbasierten Schnäppchendienst „Deals“ auch in Europa verfügbar gemacht. In Deutschland startet er unter dem Namen „Angebote“. Damit erhalten Mitglieder Rabatte in bestimmten Geschäften, Cafés und Restaurants, sobald sie via Places am jeweiligen Ort eingecheckt haben.

Facebooks "Deals" sind ab sofort auch in Deutschland zu haben (Bild: Facebook).

Über touch.facebook.com oder per App zeigt Facebook nach einem Klick auf „Orte“ und dann auf „Wo bist du?“ Angebote im unmittelbaren Umkreis des eigenen Standorts an. Applikationen stehen für iPhone, Android, Blackberry, WebOS und Windows Phone 7 zur Verfügung.

Zum Launch sind in Deutschland sieben Partner mit an Bord. Die Kinokette Cinemaxx gibt den ersten 10.000 Nutzern, die in eines seiner Kinos einchecken, eine Tüte Popcorn aus. Der FC Bayern München verteilt am 12. Februar 1000 Gratis-Fanschals. Gravis stellt 10.000 kostenlose Downloads des Spiels Sims 3 zur Verfügung. Die Bekleidungsketten Benetton und Esprit setzen lieber auf wohltätige Zwecke: Benetton spendet vom 1. bis 28. Februar je Besuch 2 Euro an ein Technologiezentrum in Kenia; Esprit leitet jeweils 5 Euro an das SOS-Kinderdorf im indischen Alibaug weiter. Mazda soll sogar 20 Prozent Rabatt auf einen neuen MX-5 gewähren.

Facebook zufolge gibt es vier Arten von „Deals“: individuelle Angebote, Freundschafts-, Treue- und Wohltätigkeitsangebote. Alle Rabatte und Spenden werden von den jeweiligen Unternehmen bestimmt und können dementsprechend limitiert sein. In den Privatsphäre-Einstellungen lässt sich festlegen, wer die Check-ins sehen kann.

Das Social Network versucht sich mit „Deals“ gegenüber den US-Konkurrenten Gowalla, Foursquare und Groupon zu positionieren. Letzeres hatte im Mai vergangenen Jahres den deutschen Nachahmer Citydeal übernommen. Auch Google arbeitet an einem Konkurrenzdienst zu Groupon.

Themenseiten: Android, E-Commerce, Facebook, Gravis, Internet, Kommunikation, Mobile, Networking, Personal Tech, Soziale Netze, foursquare, groupon, iPhone

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