Opera 11.01 stopft kritisches Sicherheitsloch

Es ermöglicht das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Das Browser-Update schließt noch vier weitere Lücken. Zudem korrigiert es zahlreiche Fehler und verbessert die Benutzeroberfläche, die Darstellung und den Mailclient.

Die Mausgesten wurden in Opera 11.01 leicht überarbeitet (Bild: Opera).
Die Mausgesten wurden in Opera 11.01 leicht überarbeitet (Bild: Opera).

Opera hat ein erstes Update für Version 11 seines gleichnamigen Freeware-Browsers veröffentlicht, das unter anderem fünf Sicherheitslücken schließt. Darunter ist eine Anfang der Woche gemeldete kritische Schwachstelle, die es Angreifern ermöglicht, aus der Ferne Schadcode einzuschleusen und die Kontrolle über ein System zu übernehmen.

Opera 11.01 beseitigt auch eine Clickjacking-Lücke im Zusammenhang mit der Browserkonfiguration und ein Sicherheitsloch, das Webseiten Lesezugriff auf lokale Daten gewährt. Probleme mit der Löschung von E-Mail-Passwörtern und mit dem Öffnen heruntergeladener Dateien mittels Downloadmanager wurden ebenfalls behoben.

Als einzige Neuerung bringt das Update Unterstützung des DOM-Objekts window.DOMStringList mit. Darüber hinaus haben die Entwickler zahlreiche Fehler korrigiert, einige Absturzursachen behoben und kleinere Verbesserungen an Benutzeroberfläche (Mausgesten), Darstellung und Scripting sowie am integrierten Mailclient vorgenommen. Eine Liste aller Änderungen gegenüber der Vorgängerversion findet sich in den Release Notes.

Opera 11.01 steht ab sofort für Windows, Mac OS X, Linux und FreeBSD zum Download bereit.

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