Motorola nutzt Nettop als Smartphone-Dockingstation

Für die Rechenleistung sorgt eine Doppelkern-ARM-CPU vom Typ Nvidia Tegra 2. Das Nettop hat einen 11,6-Zoll-Screen. Die Markteinführung in den USA soll im ersten Quartal erfolgen.

Das Notebook hat keine eigenen Komponenten und fungiert damit als Dockingstation (Foto: Motorola).
Das Notebook hat keine eigenen Komponenten und fungiert damit als Dockingstation (Foto: Motorola).

Motorola hat auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas ein Smartphone-Dock in Form eines Nettops vorgestellt. Letzteres hat bis auf einen 36-Wh-Akku keine eigenen Komponenten, sondern wird von denen des Handys betrieben.

Wenn das Smartphone im Dock eingesteckt ist, startet die Motorola Webtop Application. Sie enthält unter anderem einen Firefox-3.6-Browser mit Flash-Unterstützung. Die integrierte Citrix-Unterstützung erlaubt den Zugriff auf virtuelle Desktops wie Windows oder Office-Applikationen.

Möglich wird ein solches Konzept durch die neuen Doppelkern-ARM-CPUs, die in künftigen Motorola-Smartphones wie dem androidbasierten Atrix 4G zum Einsatz kommen, so Motorola-Mobility-CEO Sanjay Jha. Im Atrix ist ein Tegra 2 von Nvidia verbaut. Das Nettop-Dock hat einen 11,6-Zoll-Screen, eine vollwertige Tastatur und wiegt etwas mehr als ein Kilo.

Das Atrix 4G soll samt dem als Zubehör angebotenen Nettop-Dock im ersten Quartal 2011 in den USA zu einem noch nicht bekannten Preis auf den Markt kommen. Über die Einführung in Deutschland ist bislang nichts bekannt.

Themenseiten: Hardware, Motorola, Notebook

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