Google vereinfacht Mail-Authentifizierung

DomainKeys Identified Mail können Apps-Kunden jetzt mit einigen Klicks aktivieren. In Partnerschaft mit Ebay und Paypal nutzt Google dieses Signaturverfahren schon seit Mitte 2008. Nicht signierte Mails dieser Domains landen im Spamfilter.

Google hat angekündigt, dass es seinen Unternehmenskunden die Authentifizierung von ausgehenden E-Mails erleichtern wird. Die Technik DomainKeys Identified Mail (DKIM) soll es dem Absender ermöglichen, die Herkunft der Mail von seiner Domain zu bestätigen – auch wenn er sie über Google Apps beziehungsweise dessen Komponente Google Mail verschickt hat.

Unter „Advanced Tools“ lassen sich die Details justieren, indem man die nötigen Checkboxen aktiviert. DKIM soll es vor allem den Empfängern erleichtern, legitime Mails von Spam zu unterscheiden. Auch der Sender profitiert von der geringeren Gefahr, in Spamfiltern hängen zu bleiben.

Google Mail unterstützt Signieren von E-Mail seit seinem Start 2004. Bisher war die Implementierung aber weit komplexer. Allerdings arbeitet Google seit Juli 2008 mit Ebay und Paypal zusammen, um Mails von diesen Domains zu authentifizieren und nicht signierte Mails zu blockieren. Auch hier wird DKIM verwendet.

Weitere Einzelheiten kann man im Google-Enterprise-Blog nachlesen.

Die Signatur eingehender Nachrichten können Googlemail-Nutzer unter den Details sehen (Bild: Google).
Die Signatur eingehender Nachrichten können Googlemail-Nutzer unter den Details sehen (Bild: Google).

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