Apples Börsenwert übersteigt erstmals 300 Milliarden

Nur zwei Ölkonzerne sind wertvoller: Exxon Mobile und PetroChina. SAP könnte Apple mehr als viermal schlucken. CEO Steve Jobs hat den Wert binnen dreieinhalb Jahren noch einmal verdreifacht.

Apple

Erstmals in seiner Geschichte ist Apple mehr als 300 Milliarden Dollar wert. Am Montag, den ersten Handelstag im neuen Jahr, kletterte der Aktienkurs um über sieben Prozent auf einen Marktwert von 302,47 Milliarden Dollar.

So rangiert Apple in der Börsenweltrangliste des Handelsblatts für das Jahr 2010 auf Rang drei. Nur die beiden Energiekonzerne Exxon Mobile und PetroChina sind noch wertvoller. Den deutschen Softwarekonzern SAP dagegen könnte Apple inzwischen viereinhalb Mal aufkaufen. Microsoft rangiert in dem Ranking auf Platz 5.

Im abgelaufenen Jahr hatte die Apple-Aktie um 70 Prozent zugelegt und damit das rasante Wachstum der vergangenen Jahre noch einmal beschleunigt. Vor dreieinhalb Jahren hatte der Konzern die 100-Milliarden-Dollar-Marke geknackt. Seitdem konnte Steve Jobs den Wert verdreifachen. Bereits mehrfach wurde er deshalb zum „CEO des Jahrzehnts“ und von der Financial Times auch zum „Mensch des Jahres 2010“ gekürt.

Gene Munster, Analyst bei Piper Jaffray, geht davon aus, dass Apple innerhalb der nächsten 12 Monate einen Aktienwert von 438 Dollar erreichen wird. Gegenüber Investoren prophezeite er, dass das Unternehmen in diesem Jahr lediglich bestehende Produktlinien weiterführen wird, statt neue Produkte zu schaffen.

Themenseiten: Apple, Business, Mobil, Mobile, Steve Jobs, iPad, iPhone

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