Microsoft verteilt Parallel-Computing-Plattform Dryad an Entwickler

Eine Community Technology Preview mit Dryad, DSC und DryadLINQ steht zum Herunterladen bereit. Die finale Version soll 2011 erscheinen. Dryad ist Microsofts Antwort auf Google MapReduce und Apache Hadoop.

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Microsoft hat eine Testversion seiner Dryad-Engine für Distributed Computing (Verteiltes Rechnen) für Entwickler bereitgestellt. Das ist in einem Blog-Beitrag im Windows HPC (High Performance Computing) Team Blog nachzulesen. Die Community Technology Preview (CTP) enthält Testversionen von Dryad, DSC und DryadLINQ.

Dryad ist Microsofts Antwort auf Techniken wie Google MapReduce oder Apache Hadoop. Am Anfang war Dryad ein Microsoft-Research-Projekt. Die Forscher wollten Methoden entwickeln, um Programme für verteiltes und paralleles Rechnen zu entwickeln, die sich von kleinen Computerclustern bis zu riesigen Rechenzentren skalieren lassen.

Die ersten Versionen der Software wurden im Sommer 2009 an Universitäten für nicht kommerzielle Anwendungen verteilt. Erst 2010 hat man Dryad von der Forschungsabteilung in die Technical Computing Group verlegt. Laut einer im August veröffentlichten Präsentation sollte die CTP bereits im November erscheinen. Die finale Version für Windows HPC Server werde 2011 auf den Markt kommen.

Die aktuelle CTP wendet sich laut Microsoft an „Entwickler, die sich mit datenintensiven Anwendungen befassen“. Die Systemvoraussetzung für Dryad ist ein Computercluster mit Windows HPC Server 2008 R2 und installiertem Service Pack 1.

Zu dem Dryad-Projekt gehören eine Reihe von Komponenten, unter anderem der DryadLINQ-Compiler und die Laufzeitumgebung. Enthalten sind auch ein verteiltes Dateisystem mit dem Codenamen „TidyFS“, eine Reihe von Tools zur Datenverwaltung (Codename „Nectar“) und ein Steuerprogramm für verteilte Cluster (Codename „Quincy“).

Themenseiten: .NET, Business, Microsoft, Rechenzentrum, Server, Servers, Supercomputing

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