Intel: Erste „Sandy Bridge“-Notebooks kommen mit vier Kernen

Die meisten haben 15 oder 17 Zoll Bildschirmdiagonale. Modelle mit Zweikern-Chip dürfen angeblich erst Mitte Februar vorgestellt werden. Das gibt den Herstellern mehr Zeit, ihr Weihnachtsinventar abzuverkaufen.

Das Lenovo Y560 setzt auf die zweite Generation von Intels Core-Prozessoren und ein hybrides Flash-Festplattenlaufwerk (Bild: Lenovo).
Das Lenovo Y560 setzt auf die zweite Generation von Intels Core-Prozessoren und ein hybrides Flash-Festplattenlaufwerk (Bild: Lenovo).

Die offizielle Einführung der zweiten Generation an Core-Prozessoren von Intel wird sich kommenden Monat auf Vierkern-Varianten beschränken. Wie Intel auf einer Investorenkonferenz mitgeteilt hat, folgen Zweikern-Implementierungen von „Sandy Bridge“ erst eineinhalb Monate später.

Der offizielle Start wird eines der Highlights der wichtigsten US-Messe CES vom 6. bis 9. Januar 2011 in Las Vegas sein. Dort stellen auch Notebook-Hersteller wie Acer oder Lenovo ihre Modelle mit Sandy Bridge vor. Intel selbst hat seine CES-Pressekonferenz für den 5. Januar angekündigt.

„Quad-Core startet im Januar, Dual-Core im Februar“, sagt eine Quelle von ZDNet in den USA, die mit den Launch-Plänen vertraut ist. „Die OEMs werden auf der CES ihre Vierkern-Geräte zeigen, aber mit Zweikern-Modellen müssen sie bis Mitte Februar warten.“

Die Quelle sieht den Januar-Termin grundsätzlich als problematisch an, obwohl die CES für einigen Wirbel sorge: „Die Verzögerung der Zweikern-Chips dient unter anderem dazu, den OEMs Zeit zu geben, ihr Inventar an älteren Produkten abzuverkaufen. Die CES ist für OEMs offen gesagt ein schlechter Zeitpunkt, um Produkte einzuführen. Sie haben alle Systeme für das Weihnachtsgeschäft aufgebaut, und dann soll im Januar ein neues Produkt erscheinen, das die älteren ersetzt. Das ist nicht leicht zu handhaben.“

Die meisten Quadcore-Systeme auf der CES kommen der Quelle zufolge mit 15- oder 17-Zoll-Bildschirm. Lenovo hat schon das Y560p mit 15,6 Zoll angekündigt, das am 11. Januar erscheinen soll und in den USA als Grundversion 850 Dollar kosten wird. Außerdem wird erwartet, dass viele der neuen Systeme Nvidias Hybrid-Grafiktechnik Optimus nutzen, mit der Anwender zwischen leistungsfähiger und stromsparender Grafik wechseln können.

Themenseiten: Acer, Hardware, Intel, Lenovo, Notebook, Prozessoren

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