Apple beantragt zehn Kamera-Patente

Unter anderem soll eine Erkennung von Hauttönen die Bildqualität verbessern. Bewegungsunschärfe will Apple mit Serienbildern eliminieren. Video- und Foto-Funktionen bleiben offenbar ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung - auch des iPad.

Apple hat zehn Patentanträge veröffentlicht, die sich sämtlich mit Kameratechnologien für Smartphones befassen. Das hat Patently Apple zuerst bemerkt. Eine der Techniken soll beispielsweise verwackelte oder sonst unscharfe Fotos verhindern, indem (wie jetzt schon mit dem im iPhone 4 eingeführten High Dynamic Range) Serienaufnahmen geschossen und die beste Aufnahme ausgewählt wird.

Eine andere Technik soll Vignettierung verhindern, indem eine „Hautton-Maske“ übergelegt wird, die überbelichtete Fotos verhindert. Der Algorithmus erkennt Hauttöne automatisch und wendet auf Bereiche mit und ohne Haut unterschiedliche Farbverstärkungsfilter an.

Die anderen Patente beschäftigen sich mit chromatischen Aberrationen, Rauschunterdrückung, automatischem Mapping von Farbtönen, Bildüberlagerungen, Erkennung der Ausrichtung, automatischer Blende, Maskierung von Artefakten in Videos sowie Transkodierung und Enkodierung.

Das iPhone 4 verfügt erstmals über eine 5-Megapixel-Kamera und das genannte Feature HDR. Auch das iPad 2 wird vermutlich mit zwei Kameras kommen, wie mittlerweile sogar die Nachrichtenagentur Reuters schon gehört hat. Foto, Video und auch die Videokonferenzlösung Facetime spielen offensichtlich eine wichtige Rolle in Apples Strategie.

Eines von zehn Foto-Patenten, die Apple eingereicht hat (Bild: Patently Apple).
Eines von zehn Foto-Patenten, die Apple eingereicht hat (Bild: Patently Apple).

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