Erste Version von Intels Light Peak setzt auf Kupfer

Die Schnittstellentechnik war ursprünglich für Glasfaserkabel geplant. Laut informierten Kreisen sollen die ersten Geräte aber Kupferkabel haben. Die geplante Übertragungsgeschwindigkeit von 10 GBit/s wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Die erste Version von Intels Schnittstellentechnik Light Peak wird nicht mit Licht funktionieren. Aus praktischen Gründen werden laut einer Quelle, die nach eigener Auskunft mit Intels Plänen vertraut ist, statt Glasfaserkabeln Kupferkabel verwendet.

Light Peak wurde von Intel als technischer Durchbruch auf dem Gebiet der Schnittstellentechnik beworben. Light-Peak-Stecker sollen einmal alle verschiedenen Anschlusstypen ersetzen, die derzeit verwendet werden, um Monitore, externe Laufwerke, Monitore, Drucker und andere Geräte mit einem Rechner zu verbinden. Da man mehrere Protokolle über Light Peak verwenden kann, wären Schnittstellen wie USB, DVI, oder HDMI überflüssig. Light Peak soll zudem Hotplug-fähig sein. Das heißt, dass man die Geräte im laufenden Betrieb ein- und ausstecken kann.

Ursprünglich hätte Light Peak mit Glasfaserkabeln funktionieren sollen. Damit wären laut Intel wesentlich höhere Übertragungsraten als selbst mit USB 3.0 möglich gewesen. Das Unternehmen sprach von 10 GBit/s in beide Richtungen gleichzeitig. Diese Geschwindigkeit wird aber nach Angaben der Quelle durch die Verwendung von Kupfer nicht gedrosselt.

Die Entwicklung von Light Peak liege im Plan, so dass die ersten Produkte in der ersten Jahreshälfte 2011 erscheinen könnten – eher früher im Jahr als später. Intel wird bei diesen Plänen sowohl von Sony als auch von Apple unterstützt, die die neue Technik als erste einsetzen wollen.

Themenseiten: Firewire, Hardware, Intel, USB

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