RIM nimmt Apps für das Blackberry Playbook entgegen

Entwickler können ein Exemplar des 7-Zoll-Tablets gewinnen. Die Frist läuft bis 1. Februar. Außerdem deutet Research In Motion an, dass auch Multicore-Smartphones mit dem Playbook-OS erscheinen könnten .

Blackberry Playbook (Bild: RIM)

Research in Motion hat mitgeteilt, dass es ab sofort Apps für das Blackberry Playbook akzeptiert. Um die Entwicklung anzuschieben, lockt der Hersteller Entwickler mit einem kostenlosen Exemplar des Tablets. Die Aktion läuft bis zum 1. Februar 2011.

Allerdings behält sich RIM vor, die Frist zu verlängern oder zu verkürzen. Ein Marktstart des Blackberry Playbook im Januar 2011 ist also eher unwahrscheinlich. Bisher hieß es, das Tablet werde in den USA im ersten Quartal starten. Weitere Länder sollen zwischen April und Juni folgen.

Der Prozess für das Einreichen von Apps unterscheidet sich kaum von dem für Anwendungen, die für Blackberry-Smartphones geschrieben werden. Der Kern der Richtlinien von RIM gilt für beide Gerätekategorien.

Künftig will RIM offenbar auch seine Smartphones mit dem Betriebssystem ausstatten, das für das Playbook entwickelt wurde. „Das Blackberry Playbook Tablet OS zielt auf Geräte mit Mehrkernprozessoren“, sagte RIM-Co-Chef Mike Lazaridis kürzlich auf einer Konferenz in den USA. „Und wir arbeiten an einer ganzen Reihe von Produkten mit Mehrkernprozessoren inklusive Smartphones.“

RIM hält sich mit Verkaufsprognosen für das Playbook zurück. Analysten erwarten, dass im kommenden Jahre zwischen zwei und vier Millionen Blackberry-Tablets verkauft werden.

Zu den Anbietern von Playbook-Apps wird SAP gehören. Die Walldorfer wollen alle ihre ERP-Anwendungen für das Blackberry-Tablet portieren. Außerdem hat RIM den eingebauten Browser schon in einem Video demonstriert, wo er vorteilhaft mit dem des iPad verglichen wird.

Themenseiten: Mobil, Mobile, Research In Motion, Software, Tablet

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