Google übernimmt Widevine

Das Unternehmen bietet sowohl DRM- als auch Videostreaming-Technik an. Zu seinen Kunden gehören die Deutsche Telekom, Samsung und Motorola. Mögliche Einsatzgebiete für die Widevine-Technik sind sowohl Google TV als auch Youtube.

Google hat mit Widevine einen Anbieter von Kopierschutzlösungen und Video-Streamingtechnik gekauft. Zu den Kunden des Unternehmens gehören die Deutsche Telekom, AT&T und Netflix sowie die Hardware-Hersteller Samsung und Motorola. Finanzielle Einzelheiten des Geschäfts wurden nicht bekannt.

Wie des Wall Street Journal berichtet, will Google mit Widevines Technik das Videostreaming verbessern. Mario Queiroz, Google Vice President of Product Management, spricht im Google-Blog explizit von Youtube. Zudem schreibt er, dass Widevine „On-Demand-Dienste durch das Knüpfen von Partnerschaften in der gesamten Branche für Medienunternehmen effizienter und sicherer gemacht hat.“

Durch Widevines Kopierschutz könnte sich Google als attraktiverer Partner für Anbieter digitaler Inhalte präsentieren. Das Unternehmen versucht derzeit, die großen amerikanischen Fernsehsender für Google TV zu gewinnen. Die meisten fürchten jedoch die Konkurrenz durch kostenlose Web-Angeboten und blockieren ihre Inhalte auf Google TV.

Queiroz zufolge wird Google „Widevines Kundenverträge aufrecht erhalten und für bestehende sowie neue Kunden Support leisten“. Man plane, Widevines Technik weiterzuentwickeln, um sowohl Googles, als auch Widevines Produkte zu verbessern.

Themenseiten: Google, Google, HDTV, Internet, Kopierschutz, YouTube, Übernahmen

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Google übernimmt Widevine

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *