Ebay kauft Preisvergleichsdienst Milo

Dies soll unter anderem Ebays Beliebtheit bei Handyshoppern erhöhen. Milo kennt das Inventar von rund 50.000 US-Shops. Solche lokalen Suchergebnisse will Ebay künftig auch auf seiner Auktionssite zeigen.

Logo von Ebay

Ebay hat mit Milo eine Local-Shopping-Site gekauft. Der Preis wurde nicht kommuniziert. Ebay erwartet keinen substanziellen Einfluss auf seine mit den Ergebnissen des dritten Quartals am 20. Oktober verkündeten Geschäftsprognosen.

Milo bietet Daten zu 50.000 Ladengeschäften in den USA für Vergleiche an. Dazu zählt nicht nur der Preis einer Ware, sondern auch das Inventar. Diese Informationen will Ebay nun auch den Auktionskunden anbieten. Für Ebay-Verkäufer bringe die Übernahme die Möglichkeit mit sich, mehr Kunden zu erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Logo von Milo

Ebay nennt eine Reihe von Parallelen zwischen der eigenen Plattform und der von Milo. Unter anderem ermöglichten beide es kleinen Geschäften, mit den Großen der Branche in den Wettbewerb zu treten. Auch sei es nur logisch, eine Plattform wie Milo in Ebay zu integrieren – schließlich seien Ladengeschäfte für Ebay-Shops keine Konkurrenz.

Ebay verspricht sich auch eine verbesserte Position auf dem Markt für Mobile Shopping, den Milo bedient. Daher zählt es zu den Prioritäten, Milos Technik mit RedLaser zusammenzuführen, Ebays iPhone-App, die Strichcodes liest und in Produktnamen übersetzt.

Themenseiten: Business, E-Commerce, Ebay, Übernahmen

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Ebay kauft Preisvergleichsdienst Milo

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *