Start-up kombiniert „Internet der Dinge“ und Smart Grid

Die Prozessoren von People Power sind mit Funkchips ausgestattet. Damit melden sie ihren Verbrauch einem Webserver. Dort bekommen Anwender Übersichten, Spartipps und Vergleichswerte.

Funktionsweise des Systems von People Power

Ein Start-up aus dem Silicon Valley hat ein Energiespar-System vorgestellt, das aus netzwerkfähigen Prozessoren inklusive Funkmodul mit der Bezeichnung „Surfblock“ und einer Internetsoftware besteht. Geräte mit solchen Chips melden ihren Stromverbrauch über das Web, ähnlich wie im „Internet der Dinge„. Der Anwender kann auf einer zentralen Website seinen Verbrauch kontrollieren, als hätte er ein intelligentes Stromnetz („Smart Grid„).

People Power will diese Chips nun an Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten lizenzieren. Die ersten Produkte mit der Technik sollen im ersten Quartal 2010 verfügbar sein.

Als Verbindungstechnik dient ein schwaches Funknetz ähnlich wie Zigbee, aber mit Reichweiten wie WLAN. Die Softwaregrundlage ist Open Source IPv6 Automation Network (OSIAN). Die Hardware könnte jedoch auch andere, vielleicht schon vorhandene Funknetze nutzen.

Die Internet-Plattform von People Power heißt Energy Services Platform. Neben der Lizenzierung der Funkmodule soll sie ein Umsatzbringer werden. Sie könnte beispielsweise Vergleichswerte von Nachbarn liefern oder Tipps zum Stromsparen, sagt der CEO des Start-ups, Gene Wang.

People Power hat Ricoh als ersten Partner genannt. Wang zufolge profitieren die Hersteller von Elektronikgeräten, indem sie dem Kunden einen Mehrwert bieten können. Außerdem sei die Energy Services Platform für Hardware-Hersteller eine Möglichkeit, die Effizienz ihrer Produkte unter Beweis zu stellen.

Funkmodul Surfblock im Größenvergleich (Bild: People Power)
Funkmodul Surfblock im Größenvergleich (Bild: People Power)

Themenseiten: Hardware, IoT, Kommunikation, Mobile, People Power, Smart Grid, Start-Up, Telekommunikation

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