SAP entwickelt Apps für RIMs Blackberry-Tablet Playbook

Die Walldorfer wollen alle ihre ERP-Anwendungen für das Playbook portieren. Die Apps sollen rechtzeitig zum Marktstart des Tablets erhältlich sein. SAP setzt nach eigenen Angaben derzeit rund 2000 iPads ein.

Blackberry Playbook (Bild: RIM)
Blackberry Playbook (Bild: RIM)

SAP wird seine Enterprise-Resource-Management-Software (ERP) für das Playbook-Tablet von Research In Motion portieren. Die mobilen Versionen der Anwendungen sollen rechtzeitig zum Marktstart des Geräts Anfang 2011 zur Verfügung stehen.

„SAP wird definitiv das RIM Playbook unterstützen“, sagte Oliver Bussman, Chief Information Officer von SAP, dem Wall Street Journal. Das gelte für alle ERP-Anwendungen seines Unternehmens.

Die Ankündigung ist eine gute Nachricht für RIM, das hofft, dass seine Geschäftskunden ihre Loyalität auf das Playbook übertragen werden. Der kanadische Handyhersteller will verhindern, dass er den Anschluss an Apples populäres iPad oder Android-Geräte wie Samsungs Galaxy Tab verliert.

Auch wenn das Apple-Tablet nicht unbedingt auf Geschäftskunden ausgerichtet ist, haben einige Unternehmen mit der Einführung des iPad begonnen, zum Teil auch, weil es bei Mitarbeitern sehr beliebt ist. In den USA bietet zudem AT&T einen vergünstigten Firmentarif für das iPad an.

SAP selbst setze derzeit rund 2000 Apple-Tablets ein, für Softwareentwickler, Führungskräfte und Vertriebsmitarbeiter, so Bussman gegenüber dem WSJ. Jeden Monat kämen weitere 300 bis 500 iPads hinzu. SAP ziehe auch auf Android basierende Tablets in Betracht und werde das Playbook etwa ab Dezember einführen.

„Die Verbreitung des RIM Playbook wird von den Anwendungen abhängig sein“, sagte Bussman. „Apple bietet mehr Enterprise-Applikationen an. Das ist ein Vorteil.“

Themenseiten: ERP, Mobil, Mobile, Research In Motion, SAP, Tablet

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1 Kommentar zu SAP entwickelt Apps für RIMs Blackberry-Tablet Playbook

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  • Am 22. November 2010 um 14:22 von Horst

    Apple und Enterprise
    Müsste es am Ende nicht lauten:“RIM bietet mehr Enterprise-Applikationen an.“? Apple und Enterprise widerspricht sich irgendwie… ;-)

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