Opera kehrt im dritten Quartal in die Gewinnzone zurück

Der Überschuss beläuft sich auf umgerechnet 2,5 Millionen Euro. Vor einem Jahr wies die Quartalsbilanz noch ein Minus von 1,5 Millionen Euro aus. Seinen Umsatz steigert der Browserhersteller in diesem Zeitraum um 32 Prozent auf 21,9 Millionen Euro.

Opera Mini hat im September die Marke von 70 Millionen aktiven Nutzern pro Monat überschritten (Bild: Opera).
Opera Mini hat im September die Marke von 70 Millionen aktiven Nutzern pro Monat überschritten (Bild: Opera).

Nach einem Verlust im dritten Quartal 2009 hat Opera ein Jahr später wieder schwarze Zahlen geschrieben. Laut der gestern veröffentlichten Quartalsbilanz (PDF) beläuft sich der Überschuss auf 20,2 Millionen Norwegische Kronen (2,5 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum lag das Minus bei 12 Millionen Norwegische Kronen (1,5 Millionen Euro).

Der Umsatz des Browserentwicklers kletterte um 32 Prozent von 134,8 Millionen Norwegische Kronen auf 178,3 Millionen Norwegische Kronen (21,9 Millionen Euro). Die Einnahmen aus dem Desktopbereich legten um 41 Prozent auf 60,3 Millionen Norwegische Kronen zu. Mit 118 Millionen Norwegische Kronen (plus 28 Prozent) entfiel der größte Teil des Umsatzes auf die mobilen Browser des Unternehmens.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im abgelaufenen Quartal bei 34,8 Millionen Norwegische Kronen. Ende September beschäftigte Opera 718 Vollzeitmitarbeiter, 43 weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl seiner aktiven monatlichen Nutzer gibt Opera mit 140 Millionen an. 48 Millionen griffen mit dem Desktop-Browser des Unternehmens auf das Internet zu, 76 Millionen verwendeten den Mobilvariante Mini.

Seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2010 hat Opera von 680 bis 690 auf 684 bis 692 Millionen Norwegische Kronen (maximal 85 Millionen Euro) erhöht. Die Ausgaben sollen mit 582 bis 588 Millionen Norwegische Kronen (72 Millionen Euro) geringer ausfallen, als bisher erwartet.

Themenseiten: Browser, Business, Opera, Quartalszahlen

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