Intel hebt Quartalsdividende ab 2011 um 15 Prozent an

Die Aktionäre erhalten ab dem ersten Vierteljahr 0,18 Dollar je Aktie, also insgesamt 0,72 pro Jahr. Im laufenden Geschäftsjahr hat der Prozessorhersteller bisher insgesamt 2,6 Milliarden Dollar ausgeschüttet.

Intels Aufsichtsrat hat beschlossen, ab dem ersten Quartal 2011 die Quartalsdividende um 15 Prozent zu erhöhen. Die Aktionäre des Chipherstellers erhalten dann alle drei Monate 0,18 Dollar je Aktie, also 0,72 Dollar pro Anteilsschein im Jahr.

Intel ist weiterhin auf dem Weg zum besten Jahr seiner Firmengeschichte, und wir generieren nach wie vor hohe Cash Flows“, wird Paul Otellini, Präsident und CEO von Intel, in einer Pressemitteilung zitiert. „Aufgrund des derzeitigen operativen Ergebnisses und unseres Vertrauens darauf, dass die Geschäfte so weiterlaufen, sind wir in der Lage, unseren Aktionären mehr Geld auszuschütten.“

Intel zahlt seit 1992 eine Dividende. Insgesamt haben seine Anteilseigner seitdem rund 20 Milliarden Dollar erhalten. In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres hat Intel nach eigenen Angaben etwa 2,6 Milliarden Dollar ausgeschüttet.

Die Wall Street reagierte positiv auf die Ankündigung. Vor Handelsbeginn in New York stieg der Aktienkurs des im Nasdaq gelisteten Unternehmens um 1,37 Prozent oder 0,29 Dollar auf 21,50 Dollar.

Im dritten Quartal 2010, das am 25. September endete, setzte Intel 11,1 Milliarden Dollar um, 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn stieg um 59 Prozent auf 2,96 Milliarden Dollar oder 0,52 Dollar je Aktie.

Für das vierte Quartal geht Intel von einem Umsatz zwischen 11 und 11,8 Milliarden Dollar aus. Die Bruttomarge soll um 67 Prozent liegen.

Themenseiten: Business, Intel, Quartalszahlen

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