Vier von Googles Topmanagern erhalten 30 Prozent Gehaltserhöhung

Ihre Grundgehälter steigen von 500.000 Dollar auf 650.000 Dollar pro Jahr. Außerdem erhalten sie Bonuszahlungen zwischen 5 und 20 Millionen Dollar. Eric Schmidt sowie die Firmengründer Sergey Brin und Larry Page beziehen weiterhin ein Gehalt von einem Dollar.

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Google hat die Bezüge von vier seiner sieben Executive Officers um 30 Prozent erhöht. Das geht aus Unterlagen hervor, die der Suchanbieter am Freitag bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht hat. Bei den vier Managern handelt es sich um Chief Financial Officer Patrick Pichette, Nikesh Arora, Präsident für den weltweiten Vertrieb und Geschäftsentwicklung, Alan Eustace, Senior Vice President Engineering und Research, und Jonathan Rosenberg, Senior Vice President Product Management.

Die Gehaltserhöhung gilt ab Januar 2011. Die Grundgehälter der vier Führungskräfte steigen von 500.000 Dollar auf 650.000 Dollar (475.000 Euro) pro Jahr. Zudem zahlt der Suchanbieter hohe Prämien in Form von Aktien. Pichette und Arora erhalten 20 Millionen Dollar (14,6 Millionen Euro), Eustace 10 Millionen Dollar (7,3 Millionen Euro) und Rosenberg 5 Millionen Dollar (3,66 Millionen Euro).

Die drei Firmenchefs – CEO Eric Schmidt und die beiden Gründer Sergey Brin und Larry Page – beziehen weiterhin nur ein Gehalt von 1 Dollar. Sie bekommen auch keine zusätzlichen Aktienboni. Allerdings sollten die Drei finanziell ausgesorgt haben: Zusammen besitzen sie mehr als die Hälfte aller Google-Aktien. Zudem besserten Brin und Page ihren Kassen im Lauf des Jahres mit Aktienverkäufen auf, um ihre Vermögen breiter streuen zu können.

Anfang vergangener Woche war bekannt geworden, dass Google allen Mitarbeitern im kommenden Jahr eine Gehaltserhöhung von 10 Prozent sowie eine Prämie von 1000 Dollar gewährt. Das Unternehmen will eine Abwanderung zur Konkurrenz verhindern. Einem Bericht von TechCrunch zufolge bot Google einem Entwickler zuletzt sogar 3,5 Millionen Dollar in Aktien an, wenn er ein Jobangebot von Facebook ausschlage und bei Google bleibe.

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