Oracle plant kostenpflichtige Version der Java Virtual Machine

Sie soll auf der Zusammenführung von JRockit und Hotspot basieren. Parallel dazu wird es weiterhin eine kostenlose Variante geben. Voraussichtlich wird die Bezahl-Version an Oracles Java-Middleware angepasst.

Oracle will künftig auch eine kostenpflichtige Version seiner mit Sun Microsystems übernommenen Java Virtual Machine (JavaVM) anbieten. Das hat Oracles Vizepräsident für Entwicklung, Adam Messinger, auf der Konferenz QCon in San Francisco angekündigt.

Basis der kostenpflichtigen Version soll die seit Monaten geplante Zusammenführung der beiden aktuellen Virtuellen Maschinen JRockit und Hotspot im Rahmen des OpenJDK-Projekts sein. Parallel zur Bezahl-JavaVM werde es auch weiterhin eine Gratisvariante geben, betonte Messinger.

Worin genau sich die beiden Ausgaben unterscheiden, sagte er nicht. Vermutlich wird die Bezahlversion etwas leistungsfähiger und vor allem an die Java-Middleware von Oracle angepasst sein. Darüber hinaus gibt es Spekulationen, dass sich Oracle beispielsweise die optimierte Anbindung an seine Middleware-Produkte bezahlen lassen könnte.

Erst vergangene Woche hatte der Softwarekonzern die Support-Gebühren für die Open-Source-Datenbank MySQL deutlich erhöht. Messinger versprach jedoch, dass es immer eine leistungsfähige JavaVM kostenlos geben werde.

Themenseiten: Java, Open Source, Oracle, Software, Sun Microsystems, Virtualisation, Virtualisierung

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