Microsoft stellt Programmiersprache F# unter Apache-Lizenz

Bislang unterlag der Quellcode einer Microsoft-Shared-Source-Lizenz. Mit dem jüngsten Release wechseln die Entwickler auf ein "Code Drop"-Modell. Dabei erscheint eine neue Compiler-Version immer mit einer neuen Version der Sprache.

Microsoft hat die Ende 2008 veröffentlichte Programmiersprache F# vollständig offengelegt. Version 2.0 des Compiler sowie der Library steht ab sofort unter der Open-Source-Lizenz Apache 2.0, wie der für F# zuständige Microsoft-Mitarbeiter Don Syme in einem Blogeintrag mitteilt.

Microsoft beschreibt F# als funktionale, objektorientierte und imperative Programmiersprache für .NET. Im Gegensatz zu prozeduralen Sprachen wie Java wird sie als Abfolge oder Serie von mathematischen Funktionen geschrieben. Funktionale Sprachen, zu denen auch OCaml oder Haskell gehören, gelten als sehr effektiv, sind jedoch oft kompliziert.

F# versucht hingegen, das Beste aus beiden Welten zu vereinen, und fügt moderne Methoden hinzu, beispielsweise objektorientiertes Programmieren. Mit dem jüngsten Release wechselt das Entwicklerteam auf das „Code Drop“-Modell. Dabei wird eine neue Version des Compilers immer zusammen mit einer neuen Version der Sprache veröffentlicht.

Bislang unterlag der Code einer Microsoft-Shared-Source-Lizenz. Die Binär-, aber auch die lauffähigen Versionen konnten kostenlos heruntergeladen werden. F# ist als Plug-in für Visual Studio und als eigenständiges Produkt im F# PowerPack verfügbar.

Themenseiten: Microsoft, Open Source, Software

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