13-Zöller mit mattem Screen: Acer TravelMate TimelineX 8372TG

Mit dem TravelMate TimelineX 8372TG bietet Acer einen 13-Zöller mit nicht spiegelndem Display, Core i3 und Nvidia-Hybrid-Grafik. ZDNet hat getestet, was das rund 800 Euro teure Gerät in der Praxis leistet.

Gerade die kleinen, gewichtsoptimierten Subnotebooks lassem in Sachen Stabilität oftmals zu wünschen übrig. Dass das nicht so sein muss, zeigt Acer mit dem 13,3-Zöller TravelMate TimelineX 8372TG. Das kantige Chassis besteht aus einem harten, glatten Kunststoff (Oberseite) beziehungsweise gebürstetem Aluminium (Deckel). Es muss innen so gut verstrebt sein, denn auch mit viel Kraft gelingt es nicht, die Base-Unit zu verbiegen. Beim Deckel fällt dies naturgemäß leichter, denn dieser ist nur 6 Millimeter dünn. Aber auch hier gefallen die außergewöhnlich hohe Druckfestigkeit der Fläche sowie die Verwindungsfestigkeit.

Die Robustheit fordert jedoch ihren Tribut: ein hohes Gewichts von 2,11 Kilogramm. Daran ist auch der überstehende 8-Zellen-Akku schuld, der allein 425 Gramm auf die Waage bringt. Er steht deutlich aus dem 13,3-Zöller heraus.

Die Festplatte sitzt in einem Gummi-Rahmen (DASP – Disk Anti-Shock Protection). Der Fingerabdrucksensor am Touchpad kann nicht nur zur Windows-Anmeldung eingerichtet werden, sondern auch für die Pre-Boot-Authentifizierung. Ein TPM-Modul ist aber nicht vorhanden.

Die Tastatur des TravelMate ist brauchbar, aber nicht perfekt. Das Tastenbett liegt fest auf und bietet dem Schreiber einen harten, aber leisen Anschlag. Der deutliche Druckpunkt gefällt, aber der sehr kleine Tastenhub (etwa zwei Millimeter) macht das wieder zunichte. Hier sind die Business-Kollegen HP ProBook, EliteBook und Thinkpad deutlich Feedback-stärker. Acer hat zudem Standfüße angebracht, womit sich das Subnotebook in eine, zum Schreiben ergonomischere, Schräglage bringen lässt.

Das Layout wirkt mit seinen großen Enter-, Backspace- und Shift-Tasten großzügig. Ausnahmen bilden die in die rechte Ecke gequetschten Richtungstasten. Sie sind nur halb so groß wie die Buchstabentasten. Die Zielführung beim Tippen ist etwas ungenau, denn die konkave Eindellung der Tasten ist zwar vorhanden, fällt aber viel zu gering aus.

Das Touchpad ist mit 8,5 Zentimetern Durchmesser angenehm groß. Vertikale und horizontale Bildlaufbereiche sind ebenso vorhanden wie die Option auf Mehr-Finger-Gesten (Multitouch-Pad). Der Hub der zwei leisen Tasten fällt eher zu gering aus, was aber Geschmacksache ist.

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