Brightcove bringt Version fünf seiner Online-Video-Plattform

Sie enthält automatische Synchronisation mit YouTube und unterstützt Apple-HTTP-Streaming. Zusätzliche Analysefunktionen geben Einblick in die Nutzung von HTML-5- und Flash-Videos. Die Preise beginnen bei 99 Dollar pro Monat.

Brightcove hat für seinen Online-Videoservice für Firmen einige neue Funktionen angekündigt. Sie sind als Brightcove 5 teilweise bereits freigeschaltet beziehungsweise werden es im Lauf der nächsten Monate. Zu den wesentlichen Verbesserungen gehören die Synchronisierung mit YouTube, die Unterstützung von Apple-HTTP-Streaming sowie erweitere Analysefunktionen für Flash- und HTML-5-Videos.

YouTube Sync soll Kunden die kontrollierte Verbreitung ihrer Videos über YouTube erleichtern. Die Funktion lädt Filme und beschreibende Metadata gleichzeitig automatisch auf die eigene Website und bei dem Videoportal hoch. Spätere Änderungen müssen ebenfalls nur an einer Stelle vorgenommen werden. Automatisiert erstellt Brightcove 5 auch eine Sitemap für Google, so dass der Film von der Suchmaschine besser gefunden und passender eingeordnet wird.

Mit der Integration von Apple-HTTP-Streaming lassen sich hochauflösende Videos auf Geräten mit Apples iOS ausliefern. Das funktioniert laut Brightcove auch bei längeren Filmen und wenn der Anwender über eine 3G oder WLAN-Verbindung zugreift. Die Technologie setzt Apple bei Videos mit mehr als zwei Minuten Länge voraus. Ein erweitertes Mobile SDK – sowohl für iOS als auch Android – hilft Firmen bei der Anpassung etwa der Navigation in Playlists, Angebote für die Weiterleitung via E-Mail oder Twitter zu entwerfen oder den Vollbildmodus anzupassen. Die mit Brightcove 5 ausgelieferte „Apple iPad Reference App“ kann als Template für die iPad-Video-Gestaltung dienen.

Mit zusätzlichen Analysefunktionen lassen sich neben den Suchbegriffen, die Surfer zu einem Video geführt haben, nun auch die Domains erfassen, auf denen die Inhalte, etwa aus Youtube heraus, am häufigsten eingebettet werden. Verbesserte Detailgenauigkeit beim Messen der Betrachtungsdauer sowie den Informationen zur Herkunft des Surfers (Staat und Stadt) sollen bei der Anpassung der Videos helfen. Zusätzlich liefern die Brightcove-Analysewerkzeuge Informationen zum Browser, dem Betriebssystem und den Softwaremöglichkeiten der Rechner der Videokonsumenten. Gemeinsam mit Tubemogul stellt Brightcove 5 zudem übergreifende Analysefunktionen für HTML-5- und Flash-Videos bereit.

Einfacher ist künftig auch die Gestaltung von Video-Playern. Brightcove Smart Players hilft, einen an die Firmenrichtlinien angepassten Player einmal zu entwerfen und dann auf allen Plattformen zu nutzen. Das funktioniert laut Anbieter sowohl für Flash als auch HTML 5. Der Smart Player ermittelt dazu die technischen Voraussetzungen auf dem Abspielgerät und rendert einen angepassten Player, der in der vorhandenen Umgebung funktioniert.

Brightcove bietet seine Plattform in den drei Varianten Express, Pro und Enterprise als Software-as-a-Service an. Das günstigste Angebot kostet 99 Dollar im Monat und umfasst 50 Videos sowie 40 GByte Datenvolumen. Es ist für einen Benutzer und ein Konto ausgelegt. Für 199 Dollar bekommen zwei Benutzer die Möglichkeit, 200 Videos zu veröffentlichen, plus 100 GByte Datenvolumen. Für bis zu 500 Filme, 250 GByte und drei Benutzer fallen monatlich 499 Dollar an.

Themenseiten: Brightcove, Business, E-Commerce, Flash, HTML 5, Mittelstand

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