Adobe Connect 8 kommt mit neuer Benutzeroberfläche und Desktop-Client

Audio- und Videostreams anderer Konferenzsysteme lassen sich integrieren. Nutzer können aufgezeichnete Sitzungen herunterladen und später offline betrachten. Via Adobe Connect Mobile ist auch mobiler Zugriff möglich.

Die neue Benutzeroberfläche von Adobe Connect 8 (Bild: Adobe).
Die neue Benutzeroberfläche von Adobe Connect 8 (Bild: Adobe).

Adobe hat seine Flash-basierte Webkonferenzlösung Connect auf Version 8 aktualisiert. Das Update liefert unter anderem eine überarbeitete Benutzeroberfläche sowie erweiterte Funktionen für Screen-Sharing, Chat, Video, Notizen, Q&A und Whiteboard.

Durch die Unterstützung für Zwei-Wege-Audiosysteme können Kunden Tonspuren von jedem Konferenzanbieter in einen Adobe-Connect-Raum einbinden und auf diesem Weg wechselseitige Kommunikation zwischen Teilnehmern sowohl über VoIP als auch über Telefon ermöglichen. Durch die Integration mit vorhandenen Videokonferenzlösungen lassen sich Audio- und Videostreams live in einen Adobe-Connect-Raum übertragen.

Der neue Adobe-Connect-Desktop, eine Client-Software auf Basis von Adobe Air, ermöglicht die Steuerung und Verwaltung von Meetings und Benutzereinstellungen. Die optionale Applikation erlaubt Nutzern außerdem, aufgezeichnete Sitzungen herunterzuladen und später offline anzusehen.

Mittels Adobe Connect Mobile sind Anwender in der Lage, von unterwegs an virtuellen Meetings teilzunehmen. Die Anwendung steht für Apple iPhone, iPad sowie für Android-Geräte zur Verfügung, die zu Flash kompatibel sind.

Auch das Software Development Kit (SDK) für Adobe Connect hat der Hersteller erweitert. Es unterstützt Adobe Flex, Adobe Flash und Adobe ActionScript 3. Mit ihm können Entwickler Steuerungselemente gestalten und die Integration mit anderen Systemen realisieren.

Die lizenzierte Variante von Adobe Connect 8 wird voraussichtlich ab Ende November zur Installation im Rechenzentrum weltweit verfügbar sein. Eine von Adobe gehostete Version wird in Nordamerika ebenfalls ab Ende November erwartet, weitere Regionen inklusive Westeuropa sollen ab Februar 2011 folgen. Die Preise hängen von der Konfiguration ab – im Rahmen des Adobe-Education-Programms gibt es Sonderkonditionen.

Themenseiten: Adobe, Flash, Internet, Kommunikation, Software, VoIP

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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