Studie: Anwender fühlen sich am PC sicherer als am Smartphone

Nicht einmal die Hälfte beurteilt das Surfen mit dem Smartphone als zumindest einigermaßen sicher. 85 Prozent der Besitzer eines WLAN-Routers verschlüsseln ihr Gerät. Offene Netze von anderen nutzen 43 Prozent.

Höchste Gefahr, ein PC!

87 Prozent der US-Anwender erwarten, dass sie an ihrem PC besser als am Smartphone vor Viren, Malware und Angreifern geschützt sind. Das besagt eine Studie (PDF) der National Cyber Security Alliance und von Symantec. Allerdings setzt weniger als die Hälfte der Befragten eine vollwertige Schutzlösung ein.

24 Prozent fühlen sich am Heim-PC „sehr sicher“, 61 Prozent „einigermaßen sicher“. Aber nur 18 Prozent der Anwender, die mit dem Smartphone aufs Internet zugreifen, beurteilen ihre Lage als „sehr sicher“ – und 28 Prozent als „einigermaßen sicher“.

58 Prozent sehen ihre eingesetzte Schutzsoftware als vollständig an, Symantec stuft aber nur 37 Prozent als rundum geschützt ein, da es als Definition Komponenten für Virenschutz und Spywareschutz, Phishing-Schutz und Identitätsschutz, Firewall und Spamfilter voraussetzt. Ob überhaupt andere Sicherheitslösungen als die von Symantec – und wenn ja, welche – als vollwertiger Schutz gelten, ist nicht klar.

Die Hälfte der Befragten hat zwei oder drei PCs zu Hause im Einsatz. 74 Prozent verwenden außerdem ein Notebook oder Netbook, um auf das Web zuzugreifen, 17 Prozent den Fernseher (es wurden nur Amerikaner befragt) und 24 Prozent eine Spielkonsole.

Die Verbindung vom Gerät zum Web übernimmt in 70 Prozent der Fälle ein WLAN-Router. 85 Prozent der Besitzer eines solchen Geräts verschlüsseln ihre Verbindung. 43 Prozent aller Teilnehmer geben aber zu, dass sie auch fremde, unverschlüsselte WLANs nutzen. Unter den 18 bis 29 Jahre alten Teilnehmern tun dies sogar 66 Prozent. Symantec sieht darin ein großes Risiko, schließlich gebe es in böser Absicht bereitgestellte Netze, die nur darauf aus seien, eingeloggten Fremden Daten zu stehlen.

Nur 5,1 der Anwender glauben, dass das Internet heute sicherer ist als vor einem Jahr. Allerdings halten 68 Prozent die Gefahrenlage für unverändert, 21,2 gehen von höheren Risiken aus. Sich selbst sehen 44 Prozent in der Verantwortung für ihre Online-Sicherheit, 30 Prozent setzen vorrangig auf den Internet-Provider, und 4 Prozent sehen dies als Aufgabe der Regierung an.

Für die Studie hat die NCSA 3498 Amerikaner befragt. Symantec steuerte Analysen von gut 400 PCs bei.

Themenseiten: Desktop, Handy, Symantec, WLAN

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