Wiederaufbereitete Notebooks: Schnäppchen oder Ramsch?

Für wenig Geld bieten gebrauchte Laptops Features wie hochauflösende Displays, die nur in teuren Neugeräten zu finden sind. ZDNet erklärt, für wen sich der Kauf lohnt, und zeigt, welche Abstriche man hinnehmen muss.

Die Preise von Notebooks haben sich in den letzten Jahren deutlich nach unten entwickelt: Modelle mit Intels aktuellsten Core-Prozessoren gibt es bereits ab 450 Euro. Wem ältere CPU-Technik oder einfache AMD-Bestückungen genügen, findet sogar Geräte für unter 400 Euro.

Wer aber auf Bauqualität Wert legt und auf Professional-Notebooks wie Lenovos Thinkpad oder Dells Latitude schaut, muss deutlich mehr investieren. Ab ungefähr 1000 Euro gibt es Professional-Laptops im Handel, wobei den günstigeren Konfigurationen meist Features wie ein hochauflösendes Displaypanel oder ein integriertes UMTS-Modul fehlen. Die leistungsstarken Konfigurationen mit Core i7 und Grafikkarten sind deutlich teurer und kosten je nach Modell 1300 bis 2000 Euro (ohne Workstations). Ein nagelneues ThinkPad T410i bekommt der Kunde schon für 1000 Euro. Für dieses Geld gibt es aber nur die kleinste Konfiguration mit einem Intel Core i3-370M (2,4 GHz) und 6-Zellen Akku. An ein hochauflösendes Display, eine dedizierte Grafik oder ein integriertes 3G-Modul ist nicht zu denken.

Mit Refurbished-Notebooks geht es aber günstiger. Leasing-Rückläufer oder Demo-Geräte verkauft der Online-Handel für 250 bis 500 Euro. Die gebrauchten Geräte sind in Regelfall zwei bis drei Jahre alt (außer Demo-Geräte) und werden in den Angeboten als „Demo-Ware“ oder „Refurbished“ gekennzeichnet.

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