Datenverwaltung: innovative Produkte für die Cloud

Storage- und Speichermanagement-Produkte für Cloud-Umgebungen gibt es inzwischen viele. Inzwischen fordert eine Reihe heute noch kleiner, technologisch aber hochinnovativer Firmen die etablierten, großen Hersteller heraus.

Kaum ein Hersteller kann heute darauf verzichten, sich zum Thema Cloud zu positionieren. Das gilt auch für die Storage-Anbieter. Der Branchenverband SNIA (Storage Networking Industry Association) bemüht sich derweil, durch Promotion und Weiterentwicklung des CDMI (Cloud Data Management Interface) Interoperabilität und Durchgängigkeit der zukünftigen Cloud-Welten sicherzustellen. Etablierte Player ändern und erweitern ihr jeweiliges Portfolio so, dass sie für Cloud-Umgebungen geeignet sind.

EMC richtet seine Deduplizierungslösung Avamar, die ansetzt wo die Daten entstehen, auf den Backup von vBlock-Umgebungen aus. Gleichzeitig wird Networker durch die neue Funktion Networker Boost so erweitert, dass nun von einer zentralen Konsole aus sämtliche Backup-Devices sicht- und steuerbar werden. Das Ziel ist, so Thore Rabe, „eine Art HP Openview für´s Backup“, um etwa Replikationen erheblich einfacher zu machen. Auch dies ist ein in Cloud-Umgebungen sicher gern gesehenes Feature.

HDS hat mit Ciscos UCS nicht nur eine neue Rechenzentrums-Computing-Lösung im Programm, sondern auch seine Speicherplattform runderneuert. VSP (Virtualized Storage Platform) eignet sich für ein vollvirtualisiertes Rechenzentrum, in Zukunft wohl häufig eine Private Cloud. Ports, Cache und Laufwerke lassen sich im laufenden Betrieb hinzufügen, mehrere Einheiten zu einer logischen Gesamtheit koppeln und ab März 2011 auch externe Speicherressourcen als vierte Speicherschicht anbinden. Das System speichert Block- und Filedaten jeder Größe.

Das Ganze steckt in einem 19-Zoll-Rack, bietet internes Tiering (SSD, SAS, SATA, extern) und bis 192 8-GBit/s-FC-Ports. LUNs wandern bei reger Datennachfrage in 46-MBit-Blöcken auf schnellere Speicher, so dass möglichst wenig teure Ressourcen belegt werden. Statt auf Deduplizierung setzt HDS vorläufig auf Beschleuniger-Chips, die mit Datenmustern arbeiten und so Gesamtauslastung und Geschwindigkeit steigern sollen. Gemeinsam mit Microsoft arbeitet man außerdem an Orchestrierungslösungen für die Cloud. Oracle hatte ja schon vor einiger Zeit seine Exalogic Elastic Cloud vorgestellt.

Themenseiten: IT-Business, Storage, Technologien

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