Kabel für 45-Stunden-Akku HyperMac wird nach Druck von Apple eingestellt

Hersteller Sanho gibt als Grund anhaltende Lizenzverhandlungen an. Seit September läuft allerdings eine Klage gegen ihn in Kalifornien. Es geht vor allem um die Verbindungstechnik MagSafe.

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Sanho hat angekündigt, dass es den Verkauf von Kabeln für Apple-Notebooks zum 2. November einstellen wird. Darauf weist Engadget hin. Der Grund sind „umfassende und noch laufende Lizenzverhandlungen mit Apple“. Seine Akkus der Reihe HyperMac will Sanho weiter anbieten, ohne Kabel sind sie aber nutzlos, so dass das Unternehmen wohl keine Neukunden mehr gewinnen kann.

Der Entscheidung war ein juristisches Duell mit Apple vorausgegangen: Im September hatte Apple den Zubehörhersteller vor einem Bezirksgericht in Kalifornien wegen Patentverstoßes verklagt. In der Klageschrift hieß es, Sanho verwende die Verbindungstechnik MagSafe ohne Lizenz. Auch ein Autoladegerät sowie ein Verbindungskabel zu den 30-Pin-Anschlüssen von iPhone und iPad bezeichnete Apple als illegal. Insgesamt war von sechs Lizenzverstößen die Rede.

Apple forderte Schadenersatz sowie ein Verkaufsverbot. Ob der Prozess jetzt fortgeführt wird, ist unklar, da Apple auf Anfragen noch nicht reagiert hat. Eine ähnliche Klage läuft gegen mehrere Händler.

HyperMac-Akkus gelten unter viel reisenden Mac-Anwendern als Geheimtipp. Der Hersteller hat vier Modelle im Programm, die bis zu 45 Stunden kontinuierliche Nutzung ermöglichen. Per Autoladegerät lassen sich Apple-Geräte während der Fahrt über den Zigarettenanzünder-Anschluss laden.

Zur Zukunft seiner Ladegeräte für iPhone und iPad hat sich Sanho aktuell nicht geäußert.

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