New York Times veröffentlicht kostenlose iPad-App

Sie bietet Lesern Zugriff auf alle Inhalte der Zeitung. Nutzer können Artikel direkt auf Facebook oder Twitter veröffentlichen. Mit dem Start des von der New York Times geplanten Bezahlmodells im kommenden Jahr benötigen Nutzer ein Abonnement.

Die New York Times hat eine kostenlose App für Apples iPad veröffentlicht. Sie kann ab sofort über iTunes heruntergeladen werden und gibt Lesern Zugriff auf alle Inhalte der Zeitung.

Die iPad-App der New York Times bietet nach einer kostenlosen Registrierung Zugriff auf alle Inhalte der Zeitung (Screenshot: ZDNet).
Die iPad-App der New York Times bietet nach einer kostenlosen Registrierung Zugriff auf alle Inhalte der Zeitung (Screenshot: ZDNet).

Die Artikel sind nach 25 Themengebieten sortiert und enthalten Fotos sowie Videos. Sie können per E-Mail weitergeleitet oder direkt auf Twitter und Facebook veröffentlicht werden. Die App bietet eine an die iPhone-Version angelehnte Navigation: Mit Wischen des Fingers nach rechts oder links wird der nächste beziehungsweise vorherige Artikel aufgerufen. Auch wenn sie nicht geöffnet ist, informiert die Applikation über neue Schlagzeilen.

Ein uneingeschränkter Zugriff ist auf alle Beiträge aus den Rubriken „Top News“, „Most E-Mailed“, „Business“ und „Video“ möglich. Nach einer kostenlosen Registrierung beziehungsweise Inhabern eines NYTimes.com-Kontos stehen auch alle anderen Inhalte zur Verfügung. An dieser Regelung will die Zeitung bis nächstes Jahr festhalten. Dann soll ein Bezahlmodell starten, das ein Abonnement voraussetzt, um weiterhin alle Inhalte lesen zu können.

Mehrere deutsche Zeitungen und Magazine verfolgen ein ähnliches Geschäftsmodell. Dazu gehören die Tageszeitungen „Die Welt“ und „Bild“ des Springer-Verlags. Auch das Magazin „Der Spiegel“ lässt sich gegen Gebühr über das iPad beziehen.

Derweil arbeitet Apple angeblich an einem Zeitungsabo-Dienst für das iPad. Medienberichten zufolge ist der Start für Anfang 2011 geplant. Das Unternehmen verhandelt derzeit mit verschiedenen amerikanischen Großverlagen.

Laut Bloomberg ist der virtuelle Zeitungskiosk ähnlich aufgebaut wie iBooks. Viele Verlage stehen Apples Unterfangen allerdings kritisch gegenüber. Sie fürchten, dass der iPad-Hersteller auf dem Zeitungsmarkt eine ähnlich dominante Stellung einnehmen könnte, wie mit iTunes im Musikbereich. Derzeit werden in den USA etwa 70 Prozent aller Zeitungen und Zeitschriften per Abo verkauft.

Themenseiten: Apple, Mobil, Mobile, Tablet, iPad

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