Hitachi bringt Enterprise-Festplatte mit 10.000 U./min und SAS-Schnittstelle

Das stromsparende 2,5-Zoll-Modell Ultrastar C10K600 kommt mit Kapazitäten von 300, 450 und 600 GByte. Die Leistungsaufnahme im Betrieb beträgt 5,6 Watt. Die Dauerdatentransferrate spezifiziert der Hersteller mit 176 MByte/s.

Hitachi Global Storage Technologies (Hitachi GST) hat eine stromsparende 2,5-Zoll-Enterprise-Festplatte mit 6-GBit/s-SAS-Interface vorgestellt, die mit 10.000 U./min rotiert und bis zu 600 GByte Speicherkapazität bietet. Die Ultrastar C10K600 ist für Tier-1, vernetzte Storage-Arrays, Blade- und Rackserver konzipiert.

Die Ultrastar C10K600 gehört laut Hersteller zu den schnellsten und energieeffizientesten Enterprise-Festplatten am Markt (Bild: Hitachi GST).
Ultrastar C10K600 (Bild: Hitachi GST)

Die Dauerdatentransferrate beträgt nach Herstellerangaben bis zu 176 MByte/s. Die durchschnittliche Zugriffszeit liegt bei 3,7 Millisekunden im Lesemodus. Im Leerlauf erzeugt das Laufwerk einen Geräuschpegel von 29 Dezibel. Die Stoßfestigkeit gibt Hitachi GST mit 60 G im Betrieb und mit 300 G im ausgeschalteten Zustand an.

Der Puffer-Speicher der Ultrastar C10K600 ist 64 MByte groß. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) beträgt 2 Millionen Stunden. Die Fehlerquote liegt bei 1 zu 1016.

Im Betrieb erreicht die Platte laut Hersteller einen Verbrauchswert von 5,6 Watt, im Leerlauf sinkt er auf 3,1 Watt. Die Watt-pro-Gigabyte-Leistung ist je nach Kapazität mit 0,0064 bis 0,0114 spezifiziert. Hitachi verspricht Energieeinsparungen im Betrieb von mindestens 22 Prozent gegenüber vergleichbaren Konkurrenzprodukten.

Dank Advanced Power Management können Administratoren die Stromsparfunktion so anpassen, dass die Leistungsanforderungen mit einem möglichst geringen Energieaufwand erreicht werden. Hitachis RVS-Sensor-Technologie (Rotational Vibration Safeguard, PDF) soll für eine optimale Leistung in vibrationsanfälligen RAID-Arrays und Racksystemen mit mehreren Laufwerken sorgen.

Mittels Bulk Data Encryption (PDF) lassen sich Daten direkt während des Schreibens auf der Festplatte verschlüsseln. Beim Abruf werden sie dann wieder dechiffriert. Laut Hitachi ist diese Technik sicherer als eine softwarebasierte Verschlüsselung. Die Laufwerke erfüllen zudem die Spezifikation „Enterprise A Security Subsystem Class“ der Trusted Computing Group (TCG).

Hitachi liefert die neue Ultrastar ab sofort mit Kapazitäten von 300, 450 und 600 GByte aus. Gegenüber dem 3,5-Zoll-Modell 15K600 mit gleicher Kapazität und 15.000 U./min benötigt sie laut Hersteller 70 Prozent weniger Stellfläche und verbraucht 65 Prozent weniger Strom. Ihre Kapazität und Leistung ermögliche den nahtlosen Übergang von größeren Storage-Systemen zu effizienteren 2,5-Zoll-Systemen, wodurch sich Kosten für Kühlung und Betrieb reduzieren ließen.

Themenseiten: Hardware, Hitachi Global Storage, Server, Servers, Storage

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Hitachi bringt Enterprise-Festplatte mit 10.000 U./min und SAS-Schnittstelle

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *