Sony Ericsson verzichtet künftig auf Symbian-OS

Android bleibt dem Handyhersteller zufolge eine wichtige Plattform. Es wird aber auch in Zukunft nicht als einziges Betriebssystem zum Einsatz kommen. Sony Ericsson bleibt Mitglied der Symbian Foundation.

Sony Ericsson wird in Zukunft keine Symbian-Smartphones mehr bauen. Das sagte Aldo Liguori, Sprecher des japanisch-schwedischen Joint Ventures, gegenüber Businessweek.

„Wir haben derzeit keine Pläne, neue Geräte auf Basis des Standards oder Betriebssystems der Symbian Foundation zu entwickeln“, erklärte Liguori. Er bestätigte damit eine Aussage von Chief Technology Officer Jan Uddenfeldt von vergangener Woche in der schwedischen Technikzeitschrift Ny Teknik.

Sony Ericsson werde aber Mitglied der Symbian Foundation bleiben, sagte Liguori. Android soll auch künftig nicht als einziges Betriebssystem zum Einsatz kommen. „Es wird aber weiterhin eine wichtige Plattform für uns sein.“

Nokia hatte die Symbian Foundation 2008 gemeinsam mit Sony Ericsson, Samsung sowie Entwicklern und Chipherstellern gegründet. Samsung hat mit Bada mittlerweile ein eigenes, auf Linux basierendes Betriebssystem entwickelt; Motorola stieg schon vor einigen Jahren von Symbian auf Android um.

Nokia erhofft sich mit dem Start seines ersten Symbian-3-Geräts N8 Ende September die Rückkehr in die Erfolgsspur. Zudem stellte der Handyhersteller kürzlich Smartphones mit Symbian 4 in Aussicht.

Themenseiten: Handy, Hardware, Mobil, Mobile, Motorola, Nokia, Samsung, Sony Ericsson

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