Nvidia: Kepler-Architektur arbeitet drei- bis viermal schneller als Fermi

Die 28-Nanometer-GPU ist für Ende 2011 angekündigt. Mit Maxwell wird 2013 eine weitere neue Architektur kommen. Sie soll die Fermi-Performance um das Zehn- bis Zwölffache übertreffen.

Nvidia will 2011 und 2013 mit Kepler und Maxwell zwei neue GPU-Architekturen einführen. Das gab CEO Jen-Hsun Huang nach einem Bericht des Wall Street Journal auf der Hausmesse GPU Technology Conference in San Jose bekannt.

Kepler, benannt nach dem deutschen Mathematiker und Astronom Friedrich Johannes Kepler, soll Ende 2011 auf den Markt kommen und gegenüber der aktuellen Fermi-Architektur bei vergleichbarer Leistungsaufnahme die drei- bis vierfache Performance bieten. Die Fertigung ist im 28-Nanometer-Verfahren geplant, Fermi-Chips werden mit 40 Nanometern produziert.

Rund zwei Jahre später will Nvidia mit Maxwell, benannt nach dem schottischen Physiker James Clerk Maxwell, die zehn- bis zwölffache Fermi-Leistung erreichen. Die Entwicklung der beiden Architekturen kostet das Unternehmen rund zwei Milliarden Dollar.

Im Mittelpunkt der GPU Technology Conference steht die Nutzung von GPUs für Aufgaben abseits der 3D-Berechnung. In einigen Bereichen, etwa der Medienverarbeitung oder bei Simulationen, erzielen die Chips durch ihre massiv parallele Architektur deutlich höhere Geschwindigkeiten als CPUs.

Themenseiten: Grafikchips, Hardware, Nvidia

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