Bericht: RIM stellt nächste Woche Blackberry-Tablet vor

Das Wall Street Journal spricht von einem Gerät mit 7-Zoll-Bildschirm. Das "Blackpad" soll mit einem OS von QNX Software und ein bis zwei Kameras ausgestattet sein. Angeblich wird es ohne Telefonfunktion kommen und nur WLAN, aber kein UMTS unterstützen.

Logo von Research In Motion

Research in Motion wird angeblich kommende Woche auf seiner Entwicklerkonferenz Blackberry DevCon einen eigenen Tablet-Rechner vorstellen. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise.

Dem Artikel zufolge wird das Gerät über ein 7-Zoll-Display und ein bis zwei Kameras verfügen. In älteren Berichten war noch von einem 8,9- oder 9,7-Zoll großen Bildschirm (24,6 Zentimeter) die Rede.

Schon seit Monaten wird über ein Blackberry-Tablet spekuliert, auch wenn RIM die Pläne für ein Tablet nie offiziell bestätigt hat. Laut WSJ wird das Gerät noch in diesem Jahr unter dem Namen „Blackpad“ auf den Markt kommen.

In Übereinstimmung mit anderen Medienberichten geht das WSJ davon aus, dass RIMs Tablet keine Telefonfunktionen haben wird. Es soll vielmehr eine Ergänzung zu den Blackberry-Smartphones sein. Konkret bedeutet das, dass das Tablet zwar WLAN unterstützt, sich von unterwegs aber nur über einen Blackberry per Tethering ins Internet einwählen kann.

Die vom Wall Street Journal zitierten Quellen bestätigen auch, dass der Smartphone-Begleiter ein eigenes Betriebssystem bekommen wird. Demnach ist nicht Blackberry OS 6 sondern ein neues System von QNX Software installiert. RIM hatte das kanadische Unternehmen im April übernommen. Das Betriebssystem des Blackpad könne künftig auf allen Blackberry-Geräten zum Einsatz kommen, heißt es.

Die Hardware soll vom taiwanischen Hersteller Quanta Computer kommen. Der Prozessor stammt angeblich von Marvell Technology. Ein Analyst hatte schon im Juli gemutmaßt, dass es ein Blackberry-Tablet mit einem 1-GHz-Prozessor von Marvell geben werde. Marvell und Quanta bestätigten nur, dass sie als Auftragsfertiger ganze Tablets oder Tablet-Komponenten herstellen. Keiner von beiden nannte RIM als Partner.

Falls tatsächlich bald ein Blackberry-Tablet auf den Markt kommt, wird es sich gegen harte Konkurrenz durchsetzen müssen: Außer Apples iPad sind bereits Geräte wie das Galaxy Tab von Samsung oder Dells Streak im Handel erhältlich. Motorola, HTC und Hewlett-Packard (HP) haben für Anfang 2011 Tablets angekündigt.

Themenseiten: Betriebssystem, Mobil, Mobile, RIM, Tablet, iPad

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