Bericht: iPhone 5 setzt auf LTE als Mobilfunkstandard

Es wird Apples erstes Gerät, das den UMTS-Nachfolger unterstützt. Ein Zwei-Chip-Modem soll sowohl den Zugang zu 3G- als auch zu 4G-Netzen erlauben. Angeblich wird Apple dazu den Chiphersteller wechseln: von Infineon zu Qualcomm.

Gerüchten zufolge soll das iPhone 5 Apples erstes Gerät sein, das den UMTS-Nachfolger Long Term Evolution (LTE) unterstützt. Zu diesem Schluss kommt Ashok Kumar, Managing Director und Analyst bei Rodman & Renshaw. Er erwartet zudem eine neue Version des iPad.

Kumar geht davon aus, dass Apple den Modemhersteller wechseln wird. Er heizt damit frühere Spekulationen an, die sich um Qualcomm als möglichen neuen Apple-Zulieferer ranken.

Qualcomm soll sowohl die Modemchips des iPhone 5 als auch eines iPhone 4 für Verizon als Vertriebspartner anfertigen, das den Netzstandard CDMA nutzt. Das iPhone 5 wird vermutlich ein Zwei-Chip-Modem besitzen, das sowohl UMTS als auch LTE unterstützt.

Dem Analysten zufolge ist es eine „sehr komplexe und zeitaufwändige Aufgabe, den Hersteller von einem so kritischen Element wie einem Basisbandmodem zu wechseln“. Sei der Wechsel erfolgt, handle es sich meist um eine längerfristige Zusammenarbeit, erklärte Kumar. Derzeit ist im iPhone ein 3G-Chip von Infineon verbaut, dessen Mobilfunksparte Ende August von Intel übernommen worden war.

Für Anfang 2011 erwartet Kumar die zweite Generation des iPad, die über ein 7-Zoll-Display sowie je eine nach vorn und hinten gerichtete Kamera verfügen soll. Auch darum ranken sich eine Reihe von Gerüchten.

Themenseiten: Apple, Chipsätze, Handy, Kommunikation, LTE, Mobil, Mobile, iPhone

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