HP macht Virtual-SAN-Appliance kompatibel zu Hyper-V

Zum Preis von rund 4500 Euro ermöglicht sie ein SAN der Unternehmensklasse. Ein Blade- oder Rack-Server ist zusätzlich erforderlich. HP hat über hundert ProLiant-Modelle dafür zertifiziert.

HP Virtual Storage Appliance

HPs Microsofts Hypervisor Hyper-V. Dies hat der Hersteller als Teil seiner Strategie „Just Right IT“ für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mitgeteilt. Außerdem wurde ein kostengünstiger Server für kleine Firmen vorgestellt – der HP ProLiant Microserver.

Die Software-Appliance war bisher nur zu VMwares Virtualiserungsplattform ESX kompatibel. „Sie können einen Server nehmen und darauf ein voll ausgestattetes SAN als Virtuelle Maschine betreiben. Ich rede jetzt von Features, die ein SAN der Unternehmensklasse bietet: Replizierung und virtuelle Storage-Pools beispielsweise“, sagte der für EMEA zuständige Business Development Manager James Henry gegenüber ZDNet.

Eine Appliance für ein virtuelles Storage Area Network (SAN) nutzt vorhandenen Plattenspeicher besser aus, ohne dass Hardware angeschafft werden müsste. Dazu fasst es alle Platten zu einem einzigen Storage-Pool zusammen. Durch die virtuelle Einrichtung ist außerdem mehr Redundanz als bei einem einzelnen Storage-Server gegeben. HP hat die Appliance für über 100 seiner Rack- und Bladeserver der ProLiant-Reihe zertifiziert.

„Das Problem von Shared Storage sind typischerweise die hohen Einstiegskosten, zumal das Unternehmen auch Spezialisten braucht, die sich mit SAN-Technik auskennen“, sagt Henry. „Virtualisiert man aber den Server und lässt einen Hypervisor darauf laufen, schafft man einen systemübergreifenden Storage-Pool.“

Die ab sofort verfügbare Appliance kostet rund 4500 Euro. Für ein vergleichbares Hardware-SAN, beispielsweise HPs P3400 G2 16TB SAS Starter SAN, muss man dagegen fast 25.000 Euro investieren, rechnet HP vor. Allerdings benötigt der Anwender zusätzlich Hardware, auf der er die Software-Appliance installiert.

Eine weitere Möglichkeit sieht HP darin, sowohl Hardware als auch Softwarelösung zu kaufen, um zusätzliche Redundanz (und damit Ausfallsicherheit) zu bekommen. Henry zufolge kann das virtuelle SAN „mit dem physischen SAN reden und seine Daten replizieren“.

HP stellt auch eine kostenlose Testversion der Software bereit. Die Download-Site enthält bisher allerdings noch nicht den Software-Stack für Microsofts Hyper-V.

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