Facebook schließt für Spam missbrauchte Sicherheitslücke

Mittels präparierter Anwendungen konnten Spammer Inhalte zu Nutzerprofilen hinzufügen. Außerdem waren sie in der Lage, Nachrichten zu verschicken. Facebook hatte die betreffenden Apps schon am Montag deaktiviert.

Facebook hat am Dienstag eine Sicherheitslücke in seinem Sozialen Netz geschlossen. Sie ermöglichte es Spammern, Nachrichten auf der Pinnwand von Facebook-Mitgliedern zu veröffentlichen oder an deren Freunde zu verschicken.

Nach Unternehmensangaben mussten Nutzer dazu lediglich auf Links zu präparierten Anwendungen klicken, die die Schwachstelle nutzten. Die Apps, die Anwender angeblich zu einer Online-Umfrage weiterleiten sollten, seien schon am Montag deaktiviert worden.

„Anfang der Woche haben wir einen Fehler entdeckt, der es einer Applikation ermöglichte, unseren normalen CSRF-Schutz (Cross-Site-Request-Forgery) durch eine komplizierte Abfolge von Einzelschritten zu umgehen. Wir haben sofort mit der Arbeit an einer Lösung begonnen und den Fehler innerhalb von Stunden behoben“, teilte das Unternehmen mit. „Über einen kurzen Zeitraum waren einige Anwendungen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen haben, in der Lage, Inhalte zu den Profilen von Nutzern hinzuzufügen.“

Der Blog AllFacebook bezeichnete die Lücke als „eine der größten Sicherheitspannen der Facebook-Plattform.“ Der Spam habe sich zudem sehr schnell verbreitet.

Erst kürzlich hatte Facebook eine ähnliche Anfälligkeit beim Upload von Fotos behoben. Sie ermöglichte es Spammern, ohne Genehmigung beliebige Bilder in Nutzerprofilen zu veröffentlichen.

Themenseiten: Facebook, Networking, Soziale Netze

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